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Mordprozess nach mutma├člichem Autorennen

Von dpa
25.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Justizzentrum Aachen mit dem Amts- und Landgericht.
Das Justizzentrum Aachen mit dem Amts- und Landgericht. (Quelle: Marius Becker/dpa./dpa)
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Aachen (dpa) - Kurze schwarze Haare, Brille, ein hochgekn├Âpftes wei├čes Hemd, Jeans: Ein unauff├Ąlliger junger Mann nimmt auf der Anklagebank im Landgericht von Aachen Platz. Dem 20-J├Ąhrigen wird Mord vorgeworfen.

Er soll mit einem Freund ein illegales Autorennen auf einer kurvenreichen Stra├če in der Eifel gefahren sein. Beim ├ťberholen kam es zu einem t├Âdlichen Crash. Im entgegenkommenden Auto starb ein acht Jahre altes M├Ądchen, Fahrer und Beifahrerin ├╝berlebten.

Wegen versuchten Mordes ist ein 21-J├Ąhriger angeklagt. Er soll sich an dem Rennen im zweiten Wagen beteiligt haben. Beide Angeklagten h├Ątten einen "kurzfristigen Adrenalin-Kick" ├╝ber anderes Leben gestellt, tr├Ągt die Staatsanw├Ąltin vor.

Der Unfall am 3. August 2020 ereignete sich in den Sommerferien, als auf der Stra├če im Ausflugsziel Eifel mit entsprechend mehr Verkehr gerechnet werden musste. Die beiden jungen M├Ąnner seien auf der Landstra├če viel zu schnell gefahren. Mordmerkmale seien Heimt├╝cke und niedere Beweggr├╝nde, so die Anklage.

Der Angeklagte weint

Nach einer guten Stunde ergreift der 20-J├Ąhrige das Wort. "Ich m├Âchte mich aufrichtig entschuldigen", sagt er. Er habe das Auto gefahren, mit dem es zu dem Zusammenprall kam. Er k├Ânne nur sagen, dass ihm das Geschehene unglaublich leid tue. Dann bricht er in Tr├Ąnen aus, die Stimme kippt weg.

Der Verteidiger liest die vorbereitete Erkl├Ąrung weiter vor. Darin beteuert der junge Mann, er habe den Unfall nicht bewusst provoziert. Diese Vorstellung sei absurd. Auch er selbst wurde schwer verletzt und hat m├Âglicherweise dauerhaft Folgesch├Ąden.

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Die Anw├Ąlte warfen der Staatsanwaltschaft vor, sie habe sich bei den Ermittlungen vorschnell festgelegt. Aus dem Erscheinungsbild des Wagens habe man auf ein Rennen geschlossen, sagte ein Verteidiger. Dann sei in Richtung dieser "Arbeitshypothese" ermittelt worden. Die Angeh├Ârigen des get├Âteten M├Ądchens sind Polizeibeamte. Er bef├╝rchte, dass dies eine Rolle spiele, und dass man bewusst oder unbewusst Partei ergreife.

Die zur Tatzeit 19-j├Ąhrigen Autofahrer sa├čen zeitweise in Untersuchungshaft und sind nun auf freiem Fu├č. Der inzwischen 21-j├Ąhrige zweite Angeklagte ├Ąu├čerte sich zun├Ąchst nicht.

Ein Polizist, der am Unfallort war, berichtete, dieser unverletzt gebliebene Mann sei sehr nerv├Âs gewesen und habe immer auf seinem Handy rumgetippt. Er habe gesagt, dass er sich vor der Fahrt mit seinem Freund parallel auf der Stra├če aufgestellt und Telefonkontakt gehabt habe. Der erste Verdacht sei Handynutzung als Unfallursache gewesen, so der Beamte.

Doch eine Autofahrerin habe von riskanten ├ťberholman├Âvern berichtet - und dass die Wagen eng beisammen fuhren. Mit Blick auf den Verlauf der Stra├če bei Simmerath sagte der Beamte: "Das erinnert schon ein bisschen an den N├╝rburgring." Der Prozess ist auf zw├Âlf Verhandlungstage angelegt.

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