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Revision eingelegt: Schlecker-Kinder wollen Haftstrafe nicht akzeptieren

Revision eingelegt  

Schlecker-Kinder wollen Haftstrafe nicht akzeptieren

29.11.2017, 17:49 Uhr | dpa, t-online.de

Revision eingelegt: Schlecker-Kinder wollen Haftstrafe nicht akzeptieren. Anton Schlecker (M) mit seinen Kindern Meike und Lars (Quelle: dpa/Archiv/Stefan Puchner)

Das Gericht beurteilte den Schaden, den die Schlecker-Kinder angerichtet haben letztlich höher; deshalb fiel das Urteil gegen Anton Schlecker milder aus. (Quelle: Archiv/Stefan Puchner/dpa)

Lars und Meike Schlecker müssen wegen des Bankrotts der Drogerie-Kette ihres Vaters in Haft. Doch beide wollen gegen das Urteil ankämpfen.

Den beiden Kindern des einstigen Drogeriemarktunternehmers Anton Schlecker werden Untreue, Insolvenzverschleppung, Bankrott und Beihilfe zum Bankrott ihres Vaters vorgeworfen. Die Stuttgarter Richter verurteilten Lars Schlecker zu zwei Jahren und neun Monaten Haft, seine Schwester zu zwei Jahren und acht Monaten. Anders als die zweijährige Haftstrafe für ihren Vater Anton Schlecker können die Strafen der Kinder nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.

Anton Schleckers Anwalt prüft noch das Urteil

Anton Schleckers Anwalt ist noch dabei, das Urteil gegen den 73-Jährigen zu prüfen. Auch die Staatsanwaltschaft hat noch nicht entschieden, ob sie Revision einlegen wird. Sie hat dazu eine Woche Zeit. Die Revision geht direkt zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Die Schlecker-Kinder hatten sich selbst nach Überzeugung des Landgerichts unrechtmäßig Gewinne aus der zum Schlecker-Imperium gehörenden Logistik-Firma LDG ausgezahlt – nur Tage bevor der Konzern in die Insolvenz ging. So war die von ihnen verursachte Schadensumme letztlich höher als die ihres Vaters. Deshalb fiel das Urteil gegen Anton Schlecker milder aus.

Das Gericht war mit dem Urteil für den Firmengründer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft geblieben, die drei Jahre Haft verlangt hatte. Für Sohn Lars Schlecker hatte die Anklage zwei Jahre und zehn Monate und damit nur geringfügig mehr gefordert, bei Tochter Meike entsprachen die Richter der Forderung der Anklagevertreter.

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