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NSU-Prozess: Zschäpe-Verteidigung soll Plädoyer verlesen

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NSU-Prozess am Dienstag  

Zschäpe-Verteidigung soll Plädoyer verlesen

23.04.2018, 21:30 Uhr | Christoph Lemmer, dpa

NSU-Prozess: Zschäpe-Verteidigung soll Plädoyer verlesen. Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt neben ihrem Anwalt Hermann Borchert im Gerichtssaal im Oberlandesgericht: Wird beim kommenden Prozesstag wirklich das Plädoyer vorgetragen? (Quelle: dpa/Matthias Schrader/AP Pool)

Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt neben ihrem Anwalt Hermann Borchert im Gerichtssaal im Oberlandesgericht: Wird beim kommenden Prozesstag wirklich das Plädoyer vorgetragen? (Quelle: Matthias Schrader/AP Pool/dpa)

Der NSU-Prozess geht am Dienstag in eine neue Runde. Dann sollen die Plädoyers der Verteidigung von Beate Zschäpe verlesen werden – so ist es zumindest geplant. 

Das Münchner Oberlandesgericht will am Dienstag (ab 9.30 Uhr) erneut versuchen, mit den Plädoyers der Angeklagten zu beginnen. Ob das gelingt, ist allerdings fraglich. Ein Verteidiger hat auf eigene Initiative einen Zeugen zum Verfahren geladen. Bereits seit Monaten versucht das Gericht, die Verteidiger von Beate Zschäpe für ihre Schlussvorträge aufzurufen, was bisher aber misslang.

Geladener Zeuge aus Zwickau

Bei dem Zeugen handelt es sich um einen Mann aus Zwickau. Geladen hat ihn Rechtsanwalt Daniel Sprafke, der seit wenigen Wochen den Mitangeklagte André E. verteidigt. Sprafke sagte auf Anfrage, er habe dem Zeugen die Ladung ordnungsgemäß über einen Gerichtsvollzieher zustellen lassen. Worum es in der Sache geht, wollte er nicht beantworten und kündigte an, dazu werde er in der Verhandlung am Dienstag einen Antrag stellen.

Die Bundesanwaltschaft und die Nebenkläger hatten ihre Plädoyers bereits Anfang Februar beendet. Die Anklagebehörde fordert für Zschäpe lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung. Die heute 43-Jährige soll eines von drei gleichberechtigten Mitgliedern des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) gewesen sein und deshalb als Mittäterin an sämtlichen Verbrechen der Gruppe bestraft werden. Dazu zählen zehn Morde, neun davon aus rassistischen Motiven.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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