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Erdbeben in der Türkei: Flüchtiger Bauunternehmer am Flughafen festgenommen


Fußballprofi unter Trümmern vermutet
Türkischer Bauunternehmer will fliehen – Festnahme

Von afp
Aktualisiert am 11.02.2023Lesedauer: 1 Min.
Türkei, Antakya: Eine Luftaufnahme zeigt zerstörte Gebäude.Vergrößern des BildesAntakya in der Türkei: Eine Luftaufnahme zeigt zerstörte Gebäude. (Quelle: Hussein Malla/AP/dpa)
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In der Türkei forderte ein Erdbeben Tausende Opfer. Besonders der Einsturz eines Hochhauses sorgte für Empörung. Wollte ein Verantwortlicher untertauchen?

Die türkische Polizei hat Medienberichten zufolge einen Bauunternehmer festgenommen, der ein bei dem verheerenden Erdbeben eingestürztes Hochhaus in der Stadt Antakya erbaut hatte. Mehmet Yasar Coskun sei am Freitag am Istanbuler Flughafen festgenommen worden, als er versucht habe, mit einem Geldbetrag in unbekannter Höhe nach Montenegro zu fliehen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Angaben zu den Gründen der Festnahme machte die Agentur zunächst nicht.

Der Einsturz des zwölfgeschossigen Hochhauses Rönesans Residence in Antakya in der von dem Beben besonders stark getroffenen Provinz Hatay hatte in Onlinemedien für besondere Empörung gesorgt: Das Gebäude mit Luxuswohnungen war im Jahr 2013 gebaut worden – in dem Jahr, als die türkischen Behörden infolge des verheerenden Erdbebens von 1999 mit 17.000 Toten strengere Bauvorschriften erlassen hatten.

Bekannter Fußballer unter Trümmern vermutet

Unter den Trümmern von Coskuns Zwölfgeschosser wird auch der ghanaische Fußballspieler Christian Atsu vermutet. Atsu hat früher unter anderem bei Chelsea gespielt und gehört nun dem Team des türkischen Clubs Hatayspor an. Laut lokalen Medien ist auch Hatayspor-Sportchef Taner Savut verschüttet.

Die Rettungsarbeiten dauern den Berichten zufolge auch vier Tage nach dem Beben an. Hier lesen Sie alles zu den aktuellen Entwicklungen.

Das schwere Erdbeben hatte sich am Montag ereignet. Mittlerweile wurden in der Türkei und Syrien bereits nahezu 23.000 Todesopfer gefunden. Viele Menschen werden noch vermisst.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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