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Schicksal Zehntausender auf Südsee-Inseln ist ungewiss

Von afp, dpa
Aktualisiert am 15.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Vanuatus Hauptstadt Port Vila: Von den meisten Häusern ist kaum noch etwas übrig.
Vanuatus Hauptstadt Port Vila: Von den meisten Häusern ist kaum noch etwas übrig. (Quelle: ap-bilder)
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Die Behörden des pazifischen Inselstaates Vanuatu versuchen, das Ausmaß der Schäden des verheerenden Zyklons "Pam" zu ermitteln. Sie sprachen zunächst von acht, dann nur noch von zwei bestätigten Todesfällen. Tatsächlich dürfte die Opferzahl jedoch höher liegen. Das UN-Büro für die Koordination von Hilfseinsätzen zitierte unbestätigte Berichte über mindestens 44 Tote im Nordosten der Inselgruppe - was aber mangels Telefon-, Funk- oder Internetverbindungen nicht überprüft werden konnte.

Präsident Baldwin Lonsdale sprach von einer großen Katastrophe. Die Regierung rief den Notstand aus, die Nachbarländer Australien und Neuseeland schickten Katastrophenhilfe. Der Flughafen von Port Vila war wegen Sturmschäden für kommerzielle Flüge gesperrt, doch am Sonntag traf die erste Hilfslieferung ein.


Foto-Serie: Zyklon wütet in Vanuatu

Zyklon "Pam" wütet auf der Inselgruppe Vanuatu
Zyklon "Pam" wütet auf der Inselgruppe Vanuatu
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"Es ist wirklich schlimm"

Der Koordinator des Nationalen Katastrophenschutzes, Paolo Malatu, sagte, in Port Vila habe es 20 Verletzte gegeben. Viele der 65 Inseln des Pazifikstaats mit rund 270.000 Einwohnern waren von der Außenwelt abgeschnitten. "Wir haben es noch nicht geschafft, (zu den Regionen) außerhalb von Port Vila Verbindung aufzunehmen", sagte Malatu. "Wie es jetzt aussieht, sind die Schäden schlimm, und wir haben noch keine Zahlen, wie viele Häuser zerstört wurden. Es ist wirklich schlimm, es ist wirklich schlimm."

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Der Präsident des Roten Kreuzes von Vanuatu, Hannington Alatoa, sagte, erste Kontrollflüge zeigten, dass der Sturm viele Inseln geradezu "plattgemacht" habe. "Im westlichen Teil von Tanna stehen keine Bäume, kein Laub, keine Eisenkonstruktionen mehr", sagte er. - Tanna ist eine Inselgruppe im Süden das Landes. - Etwa 130.000 Menschen seien betroffen - mehr als die Hälfte der Einwohner Vanuatus.

Behördenvertreter sollen mit Hubschraubern und Kleinflugzeugen auf abgelegene Inseln fliegen, um einen Überblick zu bekommen. Präsident Lonsdale sagte: "Nach früheren Erfahrungen kann ich sagen, dass es schwere Schäden an Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Straßen und öffentlichen Einrichtungen gegeben haben wird." UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kündigte einen Noteinsatz der Vereinten Nationen an.

Windgeschwindigkeiten von 270 Stundenkilometern

Am Sonntag war das Wetter wieder ruhiger, nachdem "Pam" in der Nacht zu Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde über das Inselreich gepeitscht war. In Port Vila seien die meisten Häuser schwer beschädigt oder völlig zerstört, sagte Isso Nihmei von der Umweltgruppe 350. "Die meisten Menschen sind jetzt wirklich wohnungslos." So einen schweren Zyklon habe es seit Jahren nicht gegeben.

Viele Menschen verließen die 23 Notunterkünfte der Hauptstadt, um den Schaden in Augenschein zu nehmen. Viele fanden ihre Häuser nicht mehr, weil sie weggeblasen oder zerstört waren, wie die Sprecherin der Hilfsorganisation World Vision, Chloe Morrison, sagte. Halb umgestürzte Bäume und abgerissene Stromleitungen machten Teile der Stadt gefährlich.

Vanuatu liegt östlich von Australien im Pazifischen Ozean. Das Land hat wiederholt Auswirkungen des Klimawandels beklagt. Küstengebiete sind demnach vom Ozean weggespült worden, Einwohner mussten in höher gelegene Gebiete umgesiedelt werden. Nun macht sich Neuseeland für den Sturm bereit, der das Land am Sonntag und Montag treffen sollte.

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  • Josephin Hartwig
Von Josephin Hartwig
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