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Australien: Rekordspenden für bedrohte Koalas


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Tierschützer sammeln Rekordsumme für Koalas ein

Von afp
21.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Verletzter Koala: Die Beuteltiere werden von den verheerenden Buschbränden bedroht, die derzeit in Australien wüten.
Verletzter Koala: Die Beuteltiere werden von den verheerenden Buschbränden bedroht, die derzeit in Australien wüten. (Quelle: imago-images-bilder)
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Hunderte Koalas starben zuletzt bei den verheerenden Buschbränden in Australien. Bei einer Online-Spendenaktion kam jetzt eine Rekordsumme für die gefährdeten Tiere zusammen.

Bei einer Online-Spendenaktion für von den Buschbränden in Australien betroffene Koalas sind mehr als eine Million australische Dollar (rund 600.000 Euro) zusammengekommen. Die Sammelaktion habe mehr Spenden erzielt als jede andere derartige Kampagne in diesem Jahr, teilte die Plattform GoFundMe am Donnerstag mit. Das ursprüngliche Ziel von 25.000 Dollar wurde damit weit übertroffen. Spenden kamen von mehr als 20.000 Menschen aus zahlreichen Ländern.

Tierschützer gehen davon aus, dass bei den verheerenden Buschbränden im November allein im Bundesstaat New South Wales hunderte Koalas verendeten. Eine Koala-Klinik nördlich von Sydney rettete zuletzt 31 der Beuteltiere und will die Spendengelder für Trinkwasserstationen sowie ein Aufzuchtprogramm verwenden.

Premierminister weist Vorwürfe zurück

Australiens Premierminister Scott Morrison wies derweil Vorwürfe zurück, wonach seine Klimapolitik die beispiellosen Feuer befördert habe. Australien trage "seinen Teil" zum Klimaschutz bei, sagte er am Donnerstag im Radiosender ABC. Morrisons Regierung hatte die Bedrohungen durch die Klimakrise in der Vergangenheit bereits relativiert.

Wissenschaftler, ehemalige Feuerwehrchefs und von den Feuern betroffene Bewohner verwiesen dagegen immer wieder auf einen Zusammenhang zwischen den schweren Bränden zu dieser Jahreszeit und der Klimakrise.


Am Donnerstag brannten in allen Teilen Australiens weiter zahlreiche Feuer. Im Bundesstaat Victoria wurden Bewohner aufgefordert, Risikogebiete zu verlassen. In Sydney mussten Kinder wegen der Rauchbelastung durch die Brände weiterhin drinnen spielen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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