Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Mehrere Tornados wĂŒten in den USA

Von dpa
Aktualisiert am 26.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Mann holt persönliche GegenstĂ€nde aus einem zerstörten Haus: Im SĂŒden des Landes hat eine Reihe von Tornados eine Schneise der VerwĂŒstung hinterlassen.
Ein Mann holt persönliche GegenstĂ€nde aus einem zerstörten Haus: Im SĂŒden des Landes hat eine Reihe von Tornados eine Schneise der VerwĂŒstung hinterlassen. (Quelle: John Spink/Atlanta Journal-Constitution/ap-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Im SĂŒden der USA herrscht Ausnahmezustand: Mehrere Tornados zerstörten HĂ€user, sorgten fĂŒr StromausfĂ€lle. Mindestens sechs Menschen sind offenbar ums Leben gekommen.

Im SĂŒden der USA hat eine Reihe von Tornados eine Schneise der VerwĂŒstung hinterlassen und mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Im stark betroffenen Bezirk Calhoun im Bundesstaat Alabama seien zudem mehrere Menschen verletzt und mehrere HĂ€user beschĂ€digt worden, sagte Sheriff Matthew Wade am Donnerstagabend (Ortszeit) dem Sender CNN, ohne genaue Zahlen zu nennen.

Allein in Alabama seien am Donnerstag mehr als ein Dutzend Tornados gemeldet worden, jeweils ein weiterer in den benachbarten Bundesstaaten Mississippi und Georgia, berichtete der Sender unter Berufung auf den Nationalen Wetterdienst.

Alabama verhÀngt Notstand

Die schweren Unwetter brachten BĂ€ume zum UmstĂŒrzen und beschĂ€digten zahlreiche GebĂ€ude. In Alabama und im östlich angrenzenden Bundesstaat Georgia fiel in der Nacht zum Freitag in Tausenden Haushalten zeitweise der Strom aus, wie aus Daten der Webseite poweroutage.us hervorging.

Ein Mann holt persönliche GegenstĂ€nde aus einem zerstörten Haus: Im SĂŒden des Landes hat eine Reihe von Tornados eine Schneise der VerwĂŒstung hinterlassen.
Ein Mann holt persönliche GegenstĂ€nde aus einem zerstörten Haus: Im SĂŒden des Landes hat eine Reihe von Tornados eine Schneise der VerwĂŒstung hinterlassen. (Quelle: John Spink/Atlanta Journal-Constitution/ap-bilder)

Die Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, verhĂ€ngte am Donnerstag wegen der gefĂ€hrlichen Unwetterfront fĂŒr 46 Bezirke den Notstand. Aufnahmen aus der Region zeigten stark beschĂ€digte HĂ€user und umgeworfene Fahrzeuge. Das volle Ausmaß der SchĂ€den wollten die Behörden am Freitag bei Tageslicht ermitteln.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
TĂ€ter kam schwer bewaffnet in die Schule
SpezialeinsatzkrÀfte: Der TÀter war am Morgen ins OberstufengebÀude der Schule eingedrungen.


Drei Tote aus einer Familie

Drei erwachsene Mitglieder einer Familie starben am Donnerstagnachmittag in einem Haus in Ohatchee, als ein Tornado den kleinen Ort im Osten Alabamas traf, wie US-Medien unter Berufung auf Behörden berichteten. Dort und im rund 17 Kilometer entfernten Wellington seien zudem jeweils ein Mann und eine Frau in Wohnwagen ums Leben gekommen.

USA, Wellington: TrĂŒmmer liegen auf einem Haufen nach dem Tornado.
USA, Wellington: TrĂŒmmer liegen auf einem Haufen nach dem Tornado. (Quelle: Butch Dill/FR111446/ap-bilder)

James Dunaway aus der ebenfalls stark betroffenen Stadt Pelham in Alabama berichtete, die Wucht des Tornados habe das Dach und die AußenwĂ€nde seines Hauses weggeblasen. Dabei zog sich der 75-JĂ€hrige einige SchĂŒrfwunden und Prellungen zu. Er und seine Frau hĂ€tten aber "großes GlĂŒck gehabt, noch am Leben zu sein", sagte der Anwohner der örtlichen Nachrichtenwebseite Al.com.

Pastor Danny Poss trĂ€gt einen Tresor aus den Überresten der Ragan Chapel United Methodist Kirche, nachdem ein Tornado am frĂŒhen Morgen niederging.
Pastor Danny Poss trĂ€gt einen Tresor aus den Überresten der Ragan Chapel United Methodist Kirche, nachdem ein Tornado am frĂŒhen Morgen niederging. (Quelle: Butch Dill/ap-bilder)

SpĂ€ter zog die gefĂ€hrliche Unwetterfront in östlicher Richtung nach Georgia ab. Dort meldete die rund 60 Kilometer sĂŒdwestlich von Atlanta gelegene Stadt Newnan im Bezirk Coweta in der Nacht zum Freitag schwere SchĂ€den in und um das historische Ortszentrum. Nach Angaben von Behördenvertretern kam in dem County eine Person ums Leben. Die Polizei rief Anwohner dazu auf, sich von den Straßen fernzuhalten, um die Arbeit der EinsatzkrĂ€fte nicht zu behindern.

First Lady sagt Besuch ab

First Lady Jill Biden sagte einen fĂŒr Freitag geplanten Besuch mit der US-Schauspielerin Jennifer Garner in Alabama ab. Ihre Gedanken seien bei all jenen, die von den Unwettern im SĂŒden betroffen seien, schrieb die Ehefrau von PrĂ€sident Joe Biden auf Twitter. "Meine Gebete gelten den trauernden Familien."

Weitere Artikel

"Situation wie nur einmal in 100 Jahren"
Katastrophale Überschwemmungen erschĂŒttern Australien
Ein Lastwagen kĂ€mpft nahe Sydney mit den Fluten: Australiens Bundesstaat New South Wales ist von heftigen Überschwemmungen betroffen.

Außergewöhnlich schnell
Asteroid fliegt nah an der Erde vorbei
Die langgestreckte und geneigte Bahn von "2001 FO32": Der Asteroid ist am Sonntag relativ nah an der Erde vorbeigeflogen.

StÀrke 3,6
Zwei Erdbeben bei TĂŒbingen verzeichnet
Die Altstadt von TĂŒbingen: Hier wurden am Sonntag zwei leichte Erdbeben verzeichnet.


Nach Angaben des Nationalen Wetterdiensts soll die Unwetterfront am Freitag abgeschwĂ€cht in Richtung OstkĂŒste abziehen. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr gehe dann von starken Windböen aus, aber auch einige Tornados und Hagel seien möglich.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Michaela Koschak
  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert
CNNStromausfallTornadoUSAUnwetter
Justiz & KriminalitÀt




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website