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U-Bahn-Treter von Berlin: Begleiter des Täters ist identifiziert

Nach brutalem Tritt gegen Frau  

Verdächtiger von U-Bahn-Angriff identifiziert

13.12.2016, 09:29 Uhr | t-online.de , dpa , AFP

U-Bahn-Treter von Berlin: Begleiter des Täters ist identifiziert. Frau in den Rücken getreten: Das Foto aus einer Videosequenz, mit der die Berliner Polizei um Mithilfe bei der Identifizierung mehrerer Männer bittet.  (Quelle: dpa)

Frau in den Rücken getreten: Das Foto aus einer Videosequenz, mit der die Berliner Polizei um Mithilfe bei der Identifizierung mehrerer Männer bittet. (Quelle: dpa)

Nach der brutalen Fußtritt-Attacke auf eine junge Frau in einem Berliner U-Bahnhof ist ein Tatverdächtiger identifiziert worden. Es handle sich um einen der drei Begleiter des Täters, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft mit.

Der Mann werde vernommen. Weitere Einzelheiten könnten nicht bekannt gegeben werden.

Die Polizei hatte am Donnerstag den Mitschnitt der Überwachungskamera im Internet veröffentlicht. Daraufhin waren zahlreiche Hinweise eingegangen. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein junger Mann einer 26-Jährigen plötzlich auf einer Treppe in den Rücken tritt. Die Frau stürzte mehrere Stufen hinab und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Täter war Teil einer vierköpfigen Gruppe. Die anderen Männer beobachteten die Tat - sie schritten nicht ein, sondern gingen einfach davon. 

Das Opfer stürzte mehrere Stufen hinab und brach sich dabei den Arm. Der unvermittelte Angriff hat eine Debatte über Gewalt im öffentlichen Raum ausgelöst.

Wer gab das Video weiter?

Einen Tag vor der Polizei hatte die "Bild"-Zeitung das Video veröffentlicht. Noch ist offen, wer die Kameraaufnahme an die "Bild" gab. Die Polizei schließt nicht aus, dass das Material aus den eigenen Reihen weitergegeben wurde. Ermittlungen dazu laufen.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben keine Belohnung für Tipps ausgesetzt, die zum Täter führen. Mehrere Zeitungen berichteten aber über Geschäftsleute, die Geld als Anreiz zur Verfügung stellen wollen. Dies wolle man nicht kommentieren, hieß es bei der Polizei.

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