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Recklinghausen: 54-Jähriger wegen Missbrauch an Kindern und Frauen in U-Haft

Täter kannte seine Opfer  

54-Jähriger wegen Missbrauch an Kindern und Frauen in U-Haft

16.04.2019, 17:31 Uhr | dpa

Recklinghausen: 54-Jähriger wegen Missbrauch an Kindern und Frauen in U-Haft. Über mehrere Jahre hinweg soll ein Mann aus dem Kreis Recklinghausen Kinder und Frauen betäubt, sexuell misshandelt und während der Taten gefilmt haben. (Symbolbild) (Quelle: imago images/localpic)

Über mehrere Jahre hinweg soll ein Mann aus dem Kreis Recklinghausen Kinder und Frauen betäubt, sexuell misshandelt und während der Taten gefilmt haben. (Symbolbild) (Quelle: localpic/imago images)

Mindestens 15 Kinder und Frauen soll ein Mann aus NRW betäubt, missbraucht und gefilmt haben. Es sei möglich, dass es weitere Opfer gebe.

Über mehrere Jahre hinweg soll ein Mann aus dem Kreis Recklinghausen Kinder und Frauen betäubt, sexuell misshandelt und während der Taten gefilmt haben. Es sei von mindestens 15 Opfern auszugehen, darunter seien auch einige Kinder im Grundschulalter, sagte eine Polizeisprecherin.

Bisher schweigt der Verdächtige zu den Taten

Die bisher ermittelten sieben Frauen, zwei Jugendlichen und sechs Kinder seien dem 54-Jährigen aus privaten Kontakten bekannt gewesen. Den Ermittlungen zufolge habe der alleinlebende Mann aus Datteln ihnen in seiner Wohnung Schlaf- oder Beruhigungsmittel verabreicht, sie missbraucht und seine Taten aufgezeichnet. Es sei möglich, dass es weitere Opfer gebe.

Nach Angaben der Ermittler hatten sich Eltern Anfang des Jahres an die Polizei gewandt. Ihr Kind hatte bei dem Bekannten übernachtet, danach über Schwindel geklagt. In einer Klinik wurden Spuren eines Schlaf- und Beruhigungsmittels im Blut nachgewiesen. Mitte Februar durchsuchten Ermittler die Wohnung des 54-Jährigen, fanden mehrere Datenträger, der Mann kam in Untersuchungshaft. Bislang schwieg er.

 

Der Verdächtige habe die Filme nach bisherigen Erkenntnissen nicht weiterverbreitet, sagte die Polizeisprecherin. Einige Opfer seien den Aufnahmen zufolge nicht bei Bewusstsein gewesen. Die identifizierten Personen wurden informiert und von Opferschützern betreut. Einige Missbrauchsopfer habe man aber bislang nicht ermitteln können. Ob es bei einem einzigen Beschuldigten bleibe, könne auch noch nicht mit Gewissheit gesagt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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