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Razzia gegen Schleuser: Bundespolizei in fünf Bundesländern im Einsatz

Einsatz in mehreren Bundesländern  

Bundespolizei kämpft gegen Schleuserring

01.07.2020, 11:49 Uhr | dpa

Razzia gegen Schleuser: Bundespolizei in fünf Bundesländern im Einsatz. Polizeikontrolle an der Autobahn (Symbolfoto): Mit einer großangelegten Razzia gehen Bundespolizisten gegen eine mutmaßliche Gruppe von Schleusern vor. (Quelle: imago images/Eibner Europa)

Polizeikontrolle an der Autobahn (Symbolfoto): Mit einer großangelegten Razzia gehen Bundespolizisten gegen eine mutmaßliche Gruppe von Schleusern vor. (Quelle: Eibner Europa/imago images)

Große Razzien in fünf Bundesländern: Die Bundespolizei nimmt eine Gruppe mutmaßlicher Schleuser ins Visier. Den Verdächtigen wird auch Urkundenfälschung vorgeworfen.

Die Bundespolizei geht in fünf Bundesländern gegen eine Gruppe mutmaßlicher Schleuser und Urkundenfälscher vor. In Niedersachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Baden-Württemberg gebe es im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hannover Durchsuchungen, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit.

Dabei gehe es um den Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung. Weitere Angaben wurden nicht gemacht, um den Erfolg des Großeinsatzes nicht zu gefährden, wie es hieß. Im Laufe des Tages sollte es nähere Informationen geben.

Durchsuchungen auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Unabhängig davon gehen Polizei und Zoll seit Mittwochmorgen auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen Schleuser vor. In Leipzig sei ein Baustellenbereich weiträumig abgesperrt worden. Es gehe um den Verdacht des Einschleusens von Ausländern und der Beschäftigung ohne Arbeitserlaubnis, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei Leipzig. Vorgesehen seien unter anderem Personenkontrollen des Zolls und Durchsuchungen auf der Baustelle. Zuerst hatte die "Leipziger Volkszeitung" darüber berichtet.

Zugleich gebe es in Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt Durchsuchungen, hieß es von der Sprecherin der Bundespolizei. Dort sollen Arbeiter möglicherweise illegal untergebracht worden sein. Weitere Details wollte die Bundespolizei zunächst nicht bekannt geben. Auch hier soll es im Laufe des Tages weitere Informationen geben.

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