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Dänemark: U-Boot-Mörder Madsen missglückt Fluchtversuch aus Gefängnis


Dänemark: U-Boot-Mörder missglückt Fluchtversuch

Von dpa, afp
Aktualisiert am 20.10.2020Lesedauer: 1 Min.
Dänemark, Kopenhagen: Der verurteilte Mörder der Journalistin K. Wall hat einem Medienbericht zufolge versucht, aus dem Gefängnis zu fliehen.Vergrößern des BildesDänemark, Kopenhagen: Der verurteilte Mörder der Journalistin K. Wall hat einem Medienbericht zufolge versucht, aus dem Gefängnis zu fliehen. (Quelle: dpa-bilder)
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Peter Madsen soll versucht haben, aus dem Gefängnis zu fliehen. Vor zwei Jahren war er nach der grausamen Tat an der Journalistin Kim Wall zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Der verurteilte dänische Mörder Peter Madsen hat versucht, aus dem Gefängnis zu fliehen. Die Polizei bestätigte einen entsprechenden Medienbericht. Die dänische Boulevardzeitung "Ekstra Bladet" veröffentlichte dazu ein kurzes Video, das einen Mann dabei zeigt, wie er – von bewaffneten Polizisten gestellt – vor einem Zaun sitzt.

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Dabei soll es sich um Madsen handeln. Er ist demnach mit der Drohung, eine Bombe bei sich zu haben, aus der Haftanstalt westlich von Kopenhagen geflohen.

Grausamer Mord an Journalistin: lebenslange Haft

Madsen war 2018 wegen des Mordes an der jungen Journalistin Kim Wall auf einem von ihm gebauten U-Boot zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Laut Urteil hatte er die 30-jährige Schwedin im Inneren des U-Boots getötet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er sie mit sexuellem Motiv gefoltert und nach ihrem Tod zerstückelt über Bord geworfen hatte.

Eine Fernsehdoku über Madsen hatte in Dänemark zuletzt für Diskussionen gesorgt. Er soll in einem heimlich aufgezeichneten Telefoninterview angeblich zum ersten Mal den Mord an Wall gestanden haben – von offizieller Seite blieb das unbestätigt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP
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