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USA: Polizei erschießt Schwarzen – Ausschreitungen in Philadelphia

Zehn Kugeln treffen 27-Jährigen  

Polizei erschießt Schwarzen – Ausschreitungen in Philadelphia

27.10.2020, 12:35 Uhr | rtr

Proteste in Philadelphia nach Tod eines Schwarzen durch Polizeischüsse

In der US-Metropole Philadelphia kam es am späten Montagabend zu teils heftigen Protesten gegen Polizeigewalt. Auslöser war der Tod eines 27-jährigen Schwarzen, der von Polizisten erschossen wurde. (Quelle: t-online/Reuters)

Proteste in Philadelphia: Zuvor war ein 27-jähriger Schwarz durch Polizeischüsse gestorben. Ein Video soll den Vorfall zeigen. (Quelle: t-online/Reuters)


In den USA ist erneut ein Afroamerikaner Opfer von Polizeigewalt geworden. Videos von dem tödlichen Vorfall verbreiteten sich schnell im Netz – und lösten einmal mehr heftige Proteste aus.

Nach tödlichen Schüssen von Polizisten auf einen Schwarzen ist es am Montagabend (Ortszeit) zu Protesten in Philadelphia gekommen. Dabei seien vier Polizeibeamte von Ziegelsteinen getroffen und verletzt worden, berichtete der Sender NBC. Zuvor hatten Polizisten einen 27-Jährigen erschossen, wie ein Video zeigen soll.

Darin zu sehen ist, wie sich der Mann zwei Polizeibeamten nähert. Diese ziehen ihre Waffen, nachdem sie ihn zuvor aufgefordert haben, sein Messer wegzulegen. Dann feuern die Beamten zehn Schüsse ab, der Mann bricht zusammen. Ob er tatsächlich bewaffnet war, ist auf den Aufnahmen kaum zu erkennen. 

Debatte über Polizeigewalt in den USA 

Der Vorfall habe Fragen aufgeworfen und werde untersucht, sagten Bürgermeister Jim Kenny und Polizeipräsidentin Danielle Outlaw in getrennten Erklärungen. Kenny versprach "eine vollständige Untersuchung".

In den USA gibt es seit Monaten eine Debatte über Polizeigewalt gegen Schwarze. Auslöser war der Tod des 46-jährigen George Floyd am 25. Mai. Er kam bei einem Polizeieinsatz ums Leben, nachdem ein weißer Beamte ihn minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt hatte. Sein Tod löste in zahlreichen US-Städten und in anderen Ländern Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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