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Prozess in Regensburg: Vater gesteht Tötung seiner beiden Kinder mit Plastiktüte

Prozess in Regensburg  

Vater gesteht Tötung seiner beiden Kinder mit Plastiktüte

08.04.2021, 15:27 Uhr | dpa

Prozess in Regensburg: Vater gesteht Tötung seiner beiden Kinder mit Plastiktüte. Prozess in Regensburg: Der Angeklagte hat gestanden, seine beiden Kinder getötet zu haben. (Quelle: dpa/Armin Weigel)

Prozess in Regensburg: Der Angeklagte hat gestanden, seine beiden Kinder getötet zu haben. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Ein Vater soll seinen zwei Kindern ein Polizei-Spiel vorgegaukelt und sie mit Kabelbindern gefesselt haben. Dann tötete er sie. Zu Prozessbeginn sagte der 37-Jährige nun: "Ich habe eine lange Freiheitsstrafe verdient." 

Er soll seinen eigenen Kindern ein Spiel vorgegaukelt und sie dann umgebracht haben: Zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Regensburg hat der Angeklagte gestanden, seine Tochter und seinen Sohn mit einer Plastiktüte erstickt und mit den Händen erwürgt zu haben. "Meine Kinder waren das Wichtigste in meinem Leben", beteuerte der 37-Jährige in einer schriftlichen Erklärung, die sein Anwalt am Donnerstag vorlas.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann zweifachen Mord vor. Er soll die sechs und acht Jahre alten Kinder getötet haben, um damit seiner getrennt von ihm lebenden Partnerin Schuldgefühle zu machen. Die Frau lebte nach der Trennung mit einem anderen Mann zusammen.

Vater gab sich als Polizist aus

Als Sohn und Tochter im Mai 2020 bei ihrem Vater übernachteten, gaukelte er ihnen der Anklage zufolge ein Spiel vor: Er gab sich als Polizist aus, der die Kinder mit Kabelbindern fesseln müsse. Auf diese Weise habe der Mann verhindern wollen, dass sich die Kinder gegen die Tötung wehren. Danach soll ihnen der Vater jeweils eine Tüte über den Kopf gezogen, diese verklebt und die Kinder zusätzlich gewürgt haben. 

Die Leichen der Kinder fand die Polizei in der Wohnung des Mannes in Schwarzach (Landkreis Straubing-Bogen). Der Mann stellte sich einige Stunden später auf der Polizeidienststelle. "Ich weiß, dass ich eine lange Freiheitsstrafe verdient habe", erklärte der Angeklagte über seinen Anwalt. Das Urteil soll Mitte Mai fallen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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