Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanoramaKriminalität

Maddie McCann: Ex-Chefermittler erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFranzösische Filmikone ist totSymbolbild für einen TextNächster WM-Trainer tritt zurückSymbolbild für einen TextBelgien-Star schlägt aus Frust Scheibe einSymbolbild für einen TextBayern bekommt RaketenfabrikSymbolbild für einen TextWeltmeister legt Protest gegen Spiel einSymbolbild für einen TextSat.1 ändert für Mockridge das ProgrammSymbolbild für einen TextCeta-Abkommen: Darum geht esSymbolbild für einen TextNeue Berliner Park-Idee – ADAC sauerSymbolbild für einen TextZwillinge seit sechs Tagen verschwundenSymbolbild für einen TextDiesen WhatsApp-Trick sollten Sie kennenSymbolbild für einen TextMutter fährt verletzten Sohn 200 KilometerSymbolbild für einen Watson TeaserDFB-Debakel: Spott für Gast auf TribüneSymbolbild für einen TextBeherrschen Sie das Spiel der Könige?
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden im Fall Maddie

Von afp
Aktualisiert am 14.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Suchplakate für Maddie McCann: Das Kind verschwand 2007 in Portugal.
Suchplakate für Maddie McCann: Das Kind verschwand 2007 in Portugal. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Seit 14 Jahren fehlt von Maddie McCann jede Spur, doch die Spekulationen über ihr Verschwinden reißen nicht ab. Der ehemalige Chefermittler hat zu dem Fall ein zweites Buch veröffentlicht – in dem er die Schuld des deutschen Verdächtigen hinterfragt.

Der frühere portugiesische Chefermittler im Fall der 2007 verschwundenen Maddie McCann, Goncalo Amaral, hat Zweifel an der Schuld eines neuen Verdächtigen aus Deutschland geäußert. Die deutschen Behörden hätten "einen Verdächtigen konstruiert", sagte Amaral der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch bei der Vorstellung eines neuen Buches über den Fall. Amaral hatte bereits in einem ersten Buch die Vermutung geäußert, die Eltern hätten die Leiche des Mädchens nach einem Unfall selbst versteckt und war daraufhin verklagt worden.


Maddie: Die Chronologie der 13 Jahre langen Suche

13 Jahre nach dem Verschwinden Madeleine McCanns wird nun gegen einen Deutschen wegen Mordes ermittelt. Es ist die neueste Entwicklung im tragischen Fall Maddie.
3. Mai 2007: Madeleine verschwindet aus einer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz. Ihre Eltern, ein britisches Ärzte-Paar, hatten sie und ihre zwei Geschwister zu Bett gebracht und sich aus der Unterkunft entfernt, um unweit zu Abend zu essen.
+11

Bei der Veröffentlichung eines weiteren Buchs über den Fall sagte Amaral nun mit Blick auf den deutschen Verdächtigen: "Wenn sie etwas gegen ihn in der Hand hätten, wäre er schon längst angeklagt und verurteilt worden." Amarals neues Buch zu dem Fall erscheint unter dem Titel "Maddie: Enough of the Lies" (Schluss mit den Lügen).

Amaral wurde bereits wegen Verleumdung verurteilt

Er war bereits 2015 zu einer halben Million Euro Schadensersatz an Maddies Eltern wegen Verleumdung verurteilt worden. Das Urteil war in einem Berufungsverfahren jedoch aufgehoben worden. Das oberste Gericht des Landes bestätigte die Aufhebung und beschied, Amarals Äußerungen seien "im Rahmen einer offenen und demokratischen Gesellschaft" akzeptabel gewesen.

Maddie McCann war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem 4. Geburtstag aus der Wohnung ihrer Familie in einer Ferienanlage an der südportugiesischen Algarve-Küste verschwunden, während ihre Eltern in einem Restaurant zu Abend aßen. Trotz großangelegter internationaler Fahndungen wurde der Fall nie aufgeklärt, von dem Mädchen fehlt bis heute jede Spur.

Im vergangenen Juni trat dann eine überraschende Wendung ein: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig leitete Mordermittlungen gegen einen inhaftierten deutschen Sexualstraftäter ein. Amaral bestätigte, dass der Deutsche damals auf einer Liste mit Personen von Interesse geführt worden war. Die Ermittler hatten ihn aber nicht ausfindig machen können.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Lebenslange Haft für Polizistenmörder von Kusel
DeutschlandPortugal
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website