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Europol verhaftet 47 Darknet-Kriminelle in Deutschland

"Hochrangige Ziele"  

Europol verhaftet 47 Darknet-Kriminelle in Deutschland

26.10.2021, 12:56 Uhr | dpa

Europol verhaftet 47 Darknet-Kriminelle in Deutschland. Das Bürogebäude von Europol: Die Europäische Polizei führte in einer internationalen Aktion 150 Verhaftungen im Zusammenhang mit Online-Kriminalität durch. (Quelle: imago images)

Das Bürogebäude von Europol: Die europäische Polizei führte in einer internationalen Aktion 150 Verhaftungen im Zusammenhang mit Online-Kriminalität durch. (Quelle: imago images)

Bei einer internationalen Aktion gegen Kriminalität im Darknet hat die europäische Polizeibehörde Europol insgesamt 150 Menschen festgenommen. Außerdem wurden Geld, Drogen und Waffen sichergestellt.

Internationale Ermittler haben nach Angaben von Europol bei einer Aktion gegen Kriminalität im Darknet 150 Menschen festgenommen, davon allein 47 in Deutschland. Mehr als 26 Millionen Euro seien beschlagnahmt worden, teilte die europäische Polizeibehörde am Dienstag in Den Haag mit. Insgesamt seien auch noch 234 Kilogramm Drogen und 45 Schusswaffen sichergestellt worden. Einige der Verdächtigen werden von Europol als "hochrangige Ziele" eingestuft.

Die von Europol koordinierte Aktion "Dark HunTOR" fand in neun Ländern statt – in Europa und den USA. Sie richtete sich gezielt gegen Anbieter und Käufer auf Darknet-Plattformen, also Online-Marktplätzen für illegale Waren. Die meisten Personen (65) wurden in den USA festgenommen, gefolgt von Deutschland (47) und Großbritannien (24).

Mehr als 100.000 illegale Waffen angeboten

Zu den beschlagnahmten Drogen gehörten 152 Kilogramm Amphetamine, 27 Kilogramm Opiate und über 25.000 Ecstasy-Pillen. Im Zuge der Aktion hatte Italien zwei illegale Online-Marktplätze mit insgesamt mehr als 100.000 Angeboten illegaler Waren geschlossen.

"Dark HunTOR" folgte nach Angaben von Europol auf die Schließung des bisher größten illegalen Marktes – "DarkMarket" – Anfang des Jahres in Deutschland. Deutsche Ermittler hatten damals die Betreiber festgenommen und die illegale Infrastruktur ausgehoben. Dadurch war nach Angaben von Europol eine Fülle an Beweisen gesammelt und weltweit Ermittlern zur Verfügung gestellt worden. In mehreren Ländern dauerten die Ermittlungen noch an, teilte Europol mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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