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Budapest: Gastwirte fordern 600 Euro für Kaffee – und bedrohen deutsche Gäste

Von Polizei ertappt  

Budapester Wirte fordern 600 Euro für Kaffee und bedrohen Kunden

31.10.2021, 15:34 Uhr | dpa

Budapest: Gastwirte fordern 600 Euro für Kaffee – und bedrohen deutsche Gäste. Gastronomie in Budapest (Symbolbild): Ungarns Polizei ist einigen Gastwirten wegen einer Betrugsmasche auf den Fersen. (Quelle: imago images/viennaslide)

Gastronomie in Budapest (Symbolbild): Ungarns Polizei ist einigen Gastwirten wegen einer Betrugsmasche auf den Fersen. (Quelle: viennaslide/imago images)

In Budapest fallen Touristen immer wieder einer Betrugsmasche von Gastwirten zum Opfer. Zwei von ihnen hat Ungarns Polizei nun erwischt, als sie einem Deutschen eine horrende Summe für Kaffee abknöpfen wollten.

Ungarns Polizei ist Budapester Gastwirten auf den Fersen, die systematisch von Touristen überteuerte Preise verlangen. In einer Innenstadtkneipe wurden Kellner von den Ermittlern dabei ertappt, wie sie von einem deutschen Touristen sage und schreibe 210.000 Forint (ca. 600 Euro) für eine Tasse Kaffee verlangten und diesen bedrohten, als er die Summe nicht bezahlen wollte.

Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, wurden die Inhaberin des Lokals und deren Sohn festgenommen. Sie sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Kellner drohten mit Polizei

Der betroffene Tourist habe berichtet, dass die Kellner ihm fortwährend Getränke serviert hätten, die er gar nicht bestellt habe, teilte die Polizei mit. Als er die Bezahlung der hohen Summe verweigerte, hätten die Kellner gedroht, die Polizei zu rufen und ihm auch noch Dolmetscherkosten in Rechnung zu stellen.

Klagen über Abzocke in Budapest nach dieser Methode gab es bisher immer wieder in Touristenforen im Internet. Hierzu habe die Polizei schon seit Längerem ermittelt, deswegen konnten die nun festgenommenen Wirte auf frischer Tat ertappt werden. Dieselben Wirte würden in Budapest zwei Lokale betreiben, eines davon in der berühmten und bei Touristen beliebten Flaniermeile Vaci utca.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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