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Pflegerin zu 15 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt

Von dpa, afp
Aktualisiert am 22.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Blumen und Kerzen am Oberlinhaus: Die Pflegerin erstach vier Menschen.
Blumen und Kerzen am Oberlinhaus: Die Pflegerin erstach vier Menschen. (Quelle: Pacific Press Agency/imago-images-bilder)
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Die Tat im April 2021 schockierte bundesweit: Eine Pflegerin tötete in einer Einrichtung fĂŒr Menschen mit Behinderung vier Bewohner. Nun hat das Gericht die 52-JĂ€hrige verurteilt.

Im Prozess um eine Bluttat mit vier Toten in einer Behinderteneinrichtung hat das Landgericht Potsdam die angeklagte 52-jĂ€hrige Pflegerin zu 15 Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen Ines Andrea R. am Mittwoch des vierfachen Mordes sowie dreifachen Mordversuchs schuldig. Die Verurteilung erfolgte auch fĂŒr die in Tateinheit begangene gefĂ€hrliche Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen. Zudem wurde die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik festgelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig.

Die Angeklagte hĂ€tte wegen ihres psychischen Zustandes dringend Ă€rztliche Hilfe bedurft, sagte der Vorsitzende Richter Theodor Horstkötter in der UrteilsbegrĂŒndung – auch an dem Tattag am 28. April. WĂ€re die 52-JĂ€hrige an diesem Tag – wie es richtig gewesen wĂ€re – zum Arzt gegangen, könnten die Opfer noch leben und wĂ€ren nicht "auf so grausame Weise ums Leben gekommen", so Horstkötter. Die Frau leidet laut einem psychiatrischen Gutachten an einer schweren Persönlichkeitsstörung und hatte die Taten im Zustand erheblich verminderter SchuldfĂ€higkeit begangen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau am Abend des 28. Aprils vier Bewohner im Alter zwischen 31 und 56 Jahren auf ihren Zimmern mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt hatte. Nach Angaben eines Pathologen waren drei der Todesopfer vollstĂ€ndig und eines halbseitig gelĂ€hmt gewesen. Eine 43-jĂ€hrige Bewohnerin ĂŒberlebte den Angriff nach einer Notoperation mit schweren Verletzungen.

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"Abgrundtief böse"

Die 1. Große Strafkammer kam mit ihrem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft in voller Höhe nach. StaatsanwĂ€ltin Maria Stiller hatte in ihrem PlĂ€doyer vergangene Woche die Tat "abgrundtief böse" genannt und 15 Jahre Haft, die Unterbringung der Angeklagten in einer psychiatrischen Klinik sowie ein lebenslanges Berufsverbot gefordert.

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R.s Verteidiger Henry Timm hatte keinen konkreten Antrag gestellt, aber das Gericht aufgefordert, die völlige SchuldunfĂ€higkeit seiner Mandantin anzuerkennen. Timm zufolge habe R. sich bei der Tat "in einem Tunnel befunden" und nicht steuern können. Die Angeklagte hatte im Anschluss an die PlĂ€doyers ihr Bedauern ĂŒber die Tat geĂ€ußert. Sie könne innerlich nicht glauben, so etwas getan zu haben. "Es tut mir ganz doll leid", hatte sie gesagt.

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Von Miriam Hollstein
MordPotsdam
Justiz & KriminalitÀt




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