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Heineken-Entführer scheitert vor Gericht

Von afp
Aktualisiert am 24.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Gerichtszeichnung von Willem Holleeder: Der Verbrecher wird wegen seines Profils auch "Die Nase" genannt.
Gerichtszeichnung von Willem Holleeder: Der Verbrecher wird wegen seines Profils auch "Die Nase" genannt. (Quelle: ANP/imago-images-bilder)
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Er ist als "Die Nase" oder "Krimineller zum Knuddeln" bekannt: Der berühmte Verbrecher Willem Holleeder aus den Niederlanden legte Berufung ein – ohne Erfolg.

Einer der berüchtigtsten Verbrecher der Niederlande, Willem Holleeder, bleibt lebenslang in Haft. Das Berufungsgericht in Amsterdam hielt am Freitag das Urteil der vorherigen Instanz aufrecht. Der Amsterdamer König der Unterwelt und frühere Entführer des Brauerei-Erben Freddy Heineken war im Juli 2019 schuldig gesprochen worden, die Ermordung von fünf Menschen in Auftrag gegeben zu haben. Der 64-Jährige beteuert weiter seine Unschuld.

Das Berufungsgericht verwies in seinem Urteil auf unzählige Schuld-Beweise in Holleeders Akte. Er habe gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Bande "kalt und skrupellos" über Leben und Tod entschieden. Neben "finanziellen Motiven" stand hinter den Morden auch das Ziel, einer möglichen Aussage seines Opfers bei der Polizei zuvorzukommen. Angesichts der Taten sei keine andere Strafe als lebenslange Haft möglich.

Er wird auch "Die Nase" genannt

Holleeder, der wegen seines markanten Profils auch "Die Nase" genannt wird, war durch die Entführung von Freddy Heineken berühmt geworden: Gemeinsam mit einem Freund hatte er 1983 den Erben der gleichnamigen Brauerei und dessen Fahrer entführt und 35 Millionen Gulden (rund 16 Millionen Euro) erpresst. 1987 wurden die beiden Entführer zu elf Jahren Haft verurteilt, kamen aber nach fünf Jahren vorzeitig wieder frei.

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Ein Großteil des Geldes blieb verschwunden – Holleeder und sein Komplize sollen es benutzt haben, um in Amsterdam ein kriminelles Imperium aufzubauen.

Nach seiner Freilassung trat Holleeder im Fernsehen auf und war immer wieder auf Amsterdams Kneipenterrassen zu sehen, wo er bereitwillig Bitten nach Erinnerungsfotos nachkam. Nach Überzeugung der Ermittler kaschierte sein Ruf als "Krimineller zum Knuddeln" aber, dass er brutal gegen jeden vorging, der seine Position als Unterweltboss bedrohte.

Schwester musste untertauchen

So soll er hinter der Ermordung seines Entführungskomplizen Cor van Hout, des Vaters der Kinder von Holleeders Schwester Sonja, stehen, der im Jahr 2003 vor einem Restaurant erschossen wurde. Zudem soll er in den Jahren 2004 bis 2006 die Ermordung des "Mafia-Bankers" Willem Endstra, des Kriminellen John Mieremet, des Bauunternehmers Kees Houtman und dessen Partners Thomas van der Bijl in Auftrag gegeben haben.

Auch seine Schwestern Sonja und Astrid soll er vom Gefängnis aus versucht haben, umbringen zu lassen, weil sie gegen ihn ausgesagt hatten – Astrid entlockte ihm sogar mit einem versteckten Aufnahmegerät ein Geständnis. Sie musste untertauchen.

Ab 2007 saß Holleeder wegen Erpressung nochmals fünf Jahre lang im Gefängnis, seit 2014 befindet er sich erneut in Haft. Er weist alle Vorwürfe von sich und kündigte laut der niederländischen Nachrichtenagentur ANP am Freitag an, vor den Obersten Gerichtshof zu ziehen.

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  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe
AmsterdamNiederlandePolizei
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