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Schneechaos in Deutschland: 72-jährige Frau von Baum erschlagen

Frau von Baum erschlagen  

Schneemassen strapazieren Teile Deutschlands – eine Tote

15.01.2021, 09:52 Uhr | dpa

Schneechaos in Deutschland: 72-jährige Frau von Baum erschlagen. Schneebruch an einer Landstraße in der Nähe von Geringswalde in Mittelsachsen (Archivbild).  In Baden-Württemberg ist eine Frau von einem umstürzendem Baum getroffen worden und starb später. (Quelle: dpa/Mario Hösel)

Schneebruch an einer Landstraße in der Nähe von Geringswalde in Mittelsachsen (Archivbild). In Baden-Württemberg ist eine Frau von einem umstürzendem Baum getroffen worden und starb später. (Quelle: Mario Hösel/dpa)

In Baden-Württemberg sind die Schneemassen einer 72-Jährigen zum Verhängnis geworden. Ein Baum stürzte auf die Spaziergängerin. Anderenorts kam es zu massiven Einschränkungen. 

Beim Spaziergang mit ihrem Hund ist eine Frau von einem umstürzenden Baum mit hoher Schneelast getroffen worden. Sie erlag später ihren Verletzungen. Die 72-Jährige war nach ersten Erkenntnissen mit ihrem Hund in Wittlingen in Baden-Württemberg spazieren, als der Baum unter der Schneelast zusammenbrach, wie die Polizei mitteilte. Ihr Sohn fand sie am späten Donnerstagabend in einem Wald. Die stark unterkühlte Frau konnte zunächst von Polizisten reanimiert werden – starb jedoch später im Krankenhaus.

Schneechaos in Schwarzwald und Saarland

Auf der Bundesstraße 317 mussten Dutzende Lastwagenfahrer im Bereich Stühlingen die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen – die Straßen konnten nicht mehr ausreichend von den Schneemassen befreit werden. Es staute sich teilweise bereits im Schwarzwald-Baar-Kreis und setzte sich bis in den Landkreis Waldshut fort.

Im Schwarzwald bestand zudem aufgrund der Schneemassen in einigen Teilen Lawinengefahr. Im Landkreis Emmendingen musste deshalb eine Straße gesperrt werden. Vereinzelt fielen Bäume auf parkende Autos und verursachten Sachschäden. 

Viele Unfälle im Saarland

Auch im Saarland gab es zahlreiche Verkehrsunfälle. Mehr als 20 witterungsbedingte Unfälle habe es von Donnerstagabend bis zum frühen Freitagmorgen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Es sei bei Blechschäden geblieben. Verletzte gab es demnach nicht. Auch am Freitagmorgen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) jedoch weiter vor Glättegefahr durch Reif und teils überfrierendes Schmelzwasser.

Die Polizei warnt eindringlich davor, die Gefahr, die von den Schneemassen ausgeht, zu unterschätzen. Zahlreiche Bäume drohen unter der Last zu brechen und stellen eine tödliche Gefahr dar. Auch Dachlawinen seien nicht zu unterschätzen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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