Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikUkraine

Einberufung zum Kriegsdienst: Junger Russe schießt auf Offizier


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRWE: Lage bei Gasversorgung schwierigSymbolbild für einen TextAus für deutschen Discounter im NordenSymbolbild für einen TextPopstar trauert um seinen Sohn Symbolbild für einen TextWM: Flitzer stört ViertelfinaleSymbolbild für einen TextBidens Mehrheit wieder geschrumpftSymbolbild für ein VideoDrohne verfolgt Panzer – fatale FolgenSymbolbild für einen TextNeuer Moderator im "Frühstücksfernsehen"Symbolbild für einen TextErzieherinnen rächen sich mit DrohungSymbolbild für einen TextTheater gibt Schauspielerinnen HausverbotSymbolbild für einen TextDönerladen: Frau wirft Dackel über ThekeSymbolbild für einen TextLegendäres Gasthaus folgt auf SchuhbeckSymbolbild für einen Watson TeaserSupermarkt führt neuen Service ein Symbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Russe schießt auf Offizier im Rekrutierungsamt

Von t-online, te

Aktualisiert am 26.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Mann hat in der russischen Provinz Irkutsk einen Rekrutierungsoffizier während seiner Einberufung erschossen.
Ein Mann hat in der russischen Provinz Irkutsk einen Rekrutierungsoffizier im Militärregistrierungs- und Rekrutierungsamt schwer verletzt. (Quelle: Screenshot)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Vielen Russen droht die Einberufung zum Kriegsdienst in der Ukraine. Aus Protest dagegen hat ein junger Mann auf einen Offizier in Sibirien geschossen.

Am Montagmorgen soll ein 25-jähriger Mann im Militärregistrierungs- und Rekrutierungsamt der russischen Stadt Ust-Ilimsk mehrmals auf einen Rekrutierungsoffizier geschossen haben. Der 25-Jährige, dessen Name Ruslan Zinin sein soll, sei während einer Ansprache des Offiziers aufgestanden und habe das Feuer eröffnet. Wie das Lokalmedium "baikal-journal.ru" berichtet, soll Zinin dabei "Niemand geht irgendwohin, wir gehen alle nach Hause" gerufen haben. Der Rekrutierungsoffizier soll danach von drei Schüssen getroffen worden sein.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Das russische Medium "Astra" sprach mit der Mutter des Täters. Sie glaubt, den Grund für die Tat ihres Sohnes zu kennen: "Ruslan selbst wurde nicht eingezogen, sondern wollte sich am Morgen freiwillig melden. Allerdings hat sein bester Freund den Bescheid bekommen", erzählt Marina Zinina. "Ruslan war deshalb sehr wütend, weil sein Freund niemals in der Armee gedient hatte. Die Behörden hatten uns gesagt, dass es eine Teilmobilisierung geben würde – aber dann stellte sich heraus, dass sie alle Männer mitnehmen."

Täter droht lange Haftstrafe

Nach seiner Tat wurde Zinin direkt festgenommen. Ihn erwarten nun mehrere Jahre im Gefängnis. Wie hoch seine Strafe ausfällt, hängt auch davon ab, ob der Rekrutierungsoffizier überlebt. Über seinen Telegram-Kanal teilte der Gouverneur der Provinz Irkutsk, Igor Kobsew, mit, der Rekrutierungsoffizier befinde sich auf der Intensivstation im Krankenhaus in Ust-Ilimsk. Er sei in einem "kritischen Zustand", sein Überleben demnach noch nicht gesichert.

Einem Augenzeugen zufolge sollen die Sicherheitsvorkehrungen im Militärregistrierungs- und Rekrutierungsamt eher lasch gewesen sein. Metalldetektoren habe es am Eingang nicht gegeben. Auch die Dokumente der Einberufenen seien nicht überprüft worden. Berichten zufolge soll Zinin den Angriff mit einer selbstgebauten Waffe durchgeführt haben. Diese Information konnte bis Montagvormittag allerdings nicht unabhängig bestätigt werden.

Der russische Präsident Putin hatte vor dem Hintergrund des sich hinziehenden Angriffskriegs gegen die Ukraine und nach zahlreichen Niederlagen der eigenen Armee dort die Teilmobilmachung angeordnet. 300.000 Reservisten sollen nun in die russische Armee eingezogen werden. Zugleich hatte Putin die Gesetze verschärft gegen Kriegsdienstverweigerer. Die Verantwortung für die Organisation der Einberufung liegt bei den regionalen Gouverneuren und den einzelnen Kreiswehrersatzämtern vor Ort.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Twitter: Profil von @andrew_roth
  • tayga.info: "Главу призывной комиссии расстреляли в военкомате Иркутской области" (Russisch)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ukraine: Bachmut ist die "Hölle auf Erden"
Von Patrick Diekmann
SibirienUkraineWladimir Putin

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website