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Ukraine-Krieg: Russische Soldaten erheben schwere Vorwürfe | Video


Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen Kommandanten

Von t-online, HM, akr

Aktualisiert am 10.02.2024Lesedauer: 1 Min.
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Sie fürchten um ihr Leben: Russische Soldaten erheben in einem Video schwere Vorwürfe gegen ihre Vorgesetzten. (Quelle: t-online)
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Eine Gruppe russischer Soldaten prangert menschenverachtende Praktiken an der Front an. Nun fürchten die Männer um ihr Leben – und bitten um Hilfe.

Es ist ein Hilferuf, ein Appell an die Militärführung in Russland: Eine Gruppe russischer Soldaten berichtet in einem Video, wie menschenverachtend mit ihrer Einheit an der Front umgegangen werde. Sie hätten sich einigen skrupellosen Befehlen widersetzt, weshalb sie nun um ihr Leben fürchten würden.

Die Soldaten wurden eigenen Angaben zufolge im Osten der Ukraine eingesetzt, um das Dorf Nowomychajliwka zu erobern. Der Befehl, so sagen sie, habe einem Selbstmordkommando geglichen, sie seien mit einem "Einwegticket" zum Sterben geschickt worden.

Mit ihrem Video wenden sie sich an die Militärführung in Russland. Sie wollen auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen und hoffen auf Hilfe.

Videotranskript lesenSymbolbild zum Ein- und Ausklappen

Es ist ein Hilferuf, ein Appell an die Militärführung in Russland.
Diese Gruppe russischer Soldaten berichtet in einem Video, wie menschenverachtend mit ihrer Einheit an der Front umgegangen wird.
In einem Video prangern 21 Soldaten, die der 155. Marinebrigade der russischen Streitkräfte angehören sollen, die Entscheidungen ihrer Kommandanten an. Da die Männer um ihr Leben fürchten, hätten sie sich in einem Keller verschanzt – und hoffen nun auf Hilfe.
"Sie betrachten uns nicht als Menschen. Sie haben Blockadeeinheiten aufgestellt. Scharfschützen, die gegen uns vorgegangen sind. Wir wollen einen Massenaufruf an alle Dienststellen starten, damit das endlich aufhört."
(0:16 - 0:40)
Die Soldaten berichten von Einsätzen, die einem Selbstmordkommando gleichen. Ohne hinreichende Ausrüstung, Waffen und Munition seien sie in Kämpfe geschickt worden.
"Für die Verwundeten wurde keine Evakuierung durchgeführt. Einige entkamen auf jede erdenkliche Weise. Diejenigen, die zurückkehrten, wurden mit Messern zurückgeschickt. Ohne Gewehre. Unser Kommando sagt, wir sind Fleisch." (0:50 - 1:07)


Mit ihrem Video wollen die Männer auf die problematischen Zustände in Teilen der russischen Armee aufmerksam machen. Und sie wollen überleben.
Immer wieder werden in sozialen Medien Videos verbreitet, die zeigen, wie russische Vorstöße mit Panzern und Fußsoldaten krachend scheitern. Beobachter kritisieren die teils unzulängliche Planung der russischen Militärführung. Doch auch die Kritik an der Skrupellosigkeit der russischen Führung wird immer lauter.
Die Schilderungen der Soldaten zeigen einmal mehr, dass man in Russland offenbar bereit ist, unzählige Menschenleben für die (vermeintlichen?) Kriegsziele in der Ukraine zu opfern.

Warum die Soldaten um ihr Leben fürchten und von welchen Einsatzerfahrungen sie berichten, sehen Sie hier oder oben im Video.

Verwendete Quellen
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