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Tiere: Umstrittener Wildschwein-Zaun soll 2019 gebaut werden

Tiere  

Umstrittener Wildschwein-Zaun soll 2019 gebaut werden

14.08.2018, 10:29 Uhr | dpa

Tiere: Umstrittener Wildschwein-Zaun soll 2019 gebaut werden. Wildschweine sollen die dänisch-deutsche Grenze künftig nicht mehr überschreiten können.

Wildschweine sollen die dänisch-deutsche Grenze künftig nicht mehr überschreiten können. Foto: Jens Büttner. (Quelle: dpa)

Kopenhagen (dpa) - Der umstrittene Zaun gegen Wildschweine an der dänisch-deutschen Grenze soll im Frühjahr 2019 gebaut werden.

Die dänische Umweltbehörde gab am Montag als letzte Instanz grünes Licht für die 70 Kilometer lange und bis zu 1,5 Meter hohe Begrenzung - trotz viel Kritik in einer vierwöchigen öffentlichen Anhörung. Noch im kommenden Jahr soll der Zaun fertig sein. Er soll verhindern, dass sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Dänemark ausbreitet. Die für den Menschen harmlose Krankheit kursiert in Osteuropa, Deutschland blieb bislang verschont.

Kritik an dem Zaun kam unter anderem von Tierschützern, die befürchten, dass der Zaun auch Wölfe, Otter und Goldschakale in ihrem natürlichen Lebensraum stören könnte. Die Tiere könnten Straßen und Bahngleise als gefährliche Auswege nutzen. Die Pläne seien nach der Kritik noch einmal nachgebessert, im Grunde aber kaum geändert worden, erklärte die Behörde.

Dänemark ist extrem vorsichtig, weil die Schweinezucht für seine Wirtschaft extrem wichtig ist. Sollte der Schweinepest-Erreger auf dänische Bestände übertragen werden, müssten alle Ausfuhren in nicht EU-Länder gestoppt werden. Ein großer Teil des Exports fiele unmittelbar weg.

Zuletzt hatte es allerdings Zweifel am Nutzen des Zauns gegeben. Dänische Medien etwa hatten Videos schwimmender Wildschweine verbreitet. Die Tiere könnten den Zaun leicht umgehen, hieß es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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