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Studie zur Fortbewegung: Im Dschungel haben kleine Menschen die Nase vorn

Laufanalysen  

Im Dschungel haben kleine Menschen die Nase vorn

07.11.2018, 11:23 Uhr | dpa

Studie zur Fortbewegung: Im Dschungel haben kleine Menschen die Nase vorn. Eine Pygmäen-Frau vom Volk der Basua bereitet im Westen von Uganda vor einer Hütte Essen zu.

Eine Pygmäen-Frau vom Volk der Basua bereitet im Westen von Uganda vor einer Hütte Essen zu. Foto: Helena Landstedt/EPA/Archiv. (Quelle: dpa)

Cambridge (dpa) - Im Dschungel kommen kleine Menschen besser voran als große. Das bestätigen Laufanalysen, die Forscher um Vivek Venkataraman von der Harvard Universität in Cambridge (Massachusetts) im Fachmagazin "Proceedings B" der britischen Royal Society vorstellen.

Klein zu sein und in der Folge im dichten Grün effizienter auf Nahrungssuche gehen zu können, sei womöglich ein evolutionärer Vorteil für Waldbewohner gewesen.

In afrikanischen, südostasiatischen und südamerikanischen Regenwaldgebieten gibt es mehrere indigene Völker von vergleichsweise kleinem Wuchs. Die Forscher hatten mehr als 30 Männer zweier solcher Gruppen - der Batek aus Malaysia und der Tsimane aus Bolivien - auf offener Fläche und durch Wald laufen lassen. Dabei maßen sie die Schrittlängen und Geschwindigkeiten der im Mittel 1,63 Meter großen Männer und berechneten daraus den Laufaufwand.

Während größere Individuen in offener Umgebung eher längere Schritte machten, seien in dichter Waldumgebung alle zu ähnlichen, relativ kleinen Schrittlängen gezwungen, erläutern die Forscher. Die größeren Individuen verlieren dabei an Geschwindigkeit. Kleinere Menschen können sich somit effizienter zwischen den Büschen und Zweigen hindurchmanövrieren. Berechnungen der Forscher zufolge käme ein großgewachsener Amerikaner im Dickicht nur etwa halb so schnell voran wie ein Mann des afrikanischen Efe-Volks, das zu den kleinsten der Erde zählt.

Eine effizientere Fortbewegung ist allerdings nicht der einzige Grund, der von Experten als mögliche Ursache für die geringere Größe von Waldbewohnern diskutiert wird. Auch Umweltfaktoren wie Hitze, Feuchtigkeit, Krankheitserreger sowie eine geringere Verfügbarkeit von Nahrung könnten demnach eine Rolle spielen. Zudem gibt es Volksgruppen mit eher geringer Körpergröße auch in Landschaften ohne Wald.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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