• Home
  • Panorama
  • Wissen
  • Atomkraft - Fukushima: IAEA prüft Pläne zur Verklappung von Kühlwasser


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoHier droht jetzt StarkregenSymbolbild für einen TextStörung an russischem AKWSymbolbild für einen TextBahnrad: Deutschland ist EuropameisterSymbolbild für einen TextNach Kopfnuss-Eklat: Profi wird bedrohtSymbolbild für ein VideoSchiffswrack im Rhein freigelegtSymbolbild für einen TextErsteigerter Koffer enthält LeichenteileSymbolbild für einen TextIS-Mitglied in Berlin festgenommenSymbolbild für einen TextSiebenjährige ertrinkt in Wellenbad "Miramar"Symbolbild für einen TextZwei Menschen verbrennen in TeslaSymbolbild für einen TextMareile Höppner teilt Oben-ohne-BildSymbolbild für einen TextRaser-Prozess: Bruder tot – milde StrafeSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star provoziert mit vulgärem SpruchSymbolbild für einen TextZugreise durch Deutschland – jetzt spielen

Fukushima: IAEA prüft Pläne zur Verklappung von Kühlwasser

Von dpa
Aktualisiert am 07.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Tanks mit kontaminiertem Wasser, die im Kernkraftwerk Fukushima Dai-ichi behandelt wurden (Archivfoto 25.
Tanks mit kontaminiertem Wasser, die im Kernkraftwerk Fukushima Dai-ichi behandelt wurden (Archivfoto 25. Januar 2019). (Quelle: Uncredited/Kyodo News via AP/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Tokio (dpa) - Japan lässt seine Pläne zur Meeresverklappung riesiger Mengen radioaktiven Kühlwassers aus der Atomruine Fukushima von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) begutachten.

Ein Team unter Leitung von Gustavo Caruso, Direktor für Atomsicherheit bei der IAEA, werde vom 14. bis 18. Februar nach Japan kommen und unter anderem die Sicherheit des gefilterten Kühlwassers überprüfen, teilte das Außenministerium am Montag mit. Auch fast elf Jahre nach dem Super-Gau am 11. März 2011 in Folge eines Seebebens und eines Tsunamis müssen die zerstörten Reaktoren mit Wasser gekühlt werden.

Dabei fallen jeden Tag rund 140 Tonnen an verstrahltem Wasser an, das gefiltert in mehr als 1000 Tanks gelagert wird. Der Betreiber Tepco behauptet, dass im Herbst der Platz für Tanks erschöpft sein werde. Aus diesem Grund hatte die japanische Regierung entschieden, dass das Wasser gefiltert und verdünnt ab Frühjahr nächsten Jahres ins Meer geleitet werden soll.

Tunnel auf Meeresboden geplant

Der Betreiberkonzern Tepco plant hierzu, einen rund einen Kilometer langen Tunnel auf dem Meeresboden zu bauen, durch den das Kühlwasser aus der Atomruine verklappt werden soll.

Die örtlichen Fischereiverbände befürchten jedoch Schaden für ihr Geschäft. Auch Umweltschützer sowie Japans Nachbarländer wie China und Südkorea sind empört und fordern eine Streichung der Pläne. Mehr als eine Millionen Tonnen Wasser lagern bereits in den Tanks auf dem Gelände der Atomruine Fukushima Daiichi. Das Kühlwasser wird zwar zuvor behandelt, doch das Filtersystem ALPS kann das Isotop Tritium nicht herausfiltern. Die japanische Regierung und auch der Betreiber Tepco argumentieren jedoch, Tritium sei in geringen Mengen nicht schädlich für die menschliche Gesundheit. Zudem solle das Wasser vor der geplanten Verklappung bis unter die Richtwerte verdünnt werden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Warum wir an Putins Lügen und Urzeitmonster glauben
Von Philipp Kohlhöfer
FukushimaTsunami
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website