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Schweinepest-Ausbruch bei Hausschweinen

Von dpa
26.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Sauen stehen im Stall.
Sauen stehen im Stall. (Quelle: Annette Schneider-Solis/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Forchheim/Stuttgart (dpa) - Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Baden-W├╝rttemberg ist dieAfrikanische Schweinepestausgebrochen. Das teilte der baden-w├╝rttembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz in Stuttgart mit.

Innerhalb von nur f├╝nf Tagen seien in dem Betrieb in Forchheim (Landkreis Emmendingen) bis zum Mittwoch 16 von 35 Hausschweinen qualvoll verendet. Das f├╝r Tierseuchen zust├Ąndige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) best├Ątigte das Virus am Mittwochabend bei zwei verendeten Tieren. Die ├╝brigen Tiere sind laut Hauk am Mittwochmorgen get├Âtet worden. Es bestehe keine Gefahr f├╝r die menschliche Gesundheit, Schweinefleisch k├Ânne weiter verzehrt werden.

Aufruf: Fleisch nur verschlossen entsorgen

Laut dem Landesjagdverband gibt es derzeit keinen Hinweis auf infizierte Wildschweine. Wurst- und Fleischreste sollten, insbesondere an Rastpl├Ątzen, in verschlossenen M├╝lleimern entsorgt werden. Das Virus kann beispielsweise in ger├Ąuchertem Schinken oder Salami ├╝ber 100 Tage ├╝berleben. "Werfen Sie keine Lebensmittelreste, vor allem von Wurst- und Fleischwaren, unachtsam fort, damit sich Wildschweine nicht infizieren. Die J├Ągerinnen und J├Ąger sind sich ihrer Verantwortung bewusst und helfen bei der Pr├Ąvention sowie dem Monitoring. Je fr├╝her infizierte Schweine gefunden werden, desto eher wird die Seuche einged├Ąmmt und Tierleid vermieden", sagte Landesj├Ągermeister J├Ârg Friedmann.

Wie das Virus in den Betrieb gelangte, ist laut Hauk unklar. Ursache sei wohl "menschliches Handeln". "Die Schweine waren im Freiland gehalten, doppelt abgesichert durch den doppelten Zaun. Der Zaun war in der Erde auch eingegraben, so dass es sicher war, dass die Wildschweine nicht reinkommen k├Ânnen", sagte Hauk. Um den betroffenen Betrieb in Forchheim herum werden eine Schutzzone mit einem Mindestradius von drei Kilometern und eine sich daran au├čen anschlie├čende ├ťberwachungszone mit einem ├Ąu├čeren Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Die ├ťberwachungszone erstreckt sich ├╝ber die Landkreise Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und den Ortenaukreis.

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Strenge Regeln in der Sperrzone

In der Sperrzone ist laut Hauk das Bef├Ârdern von Schweinen, Sperma, Eizellen und Embryonen von Schweinen verboten. G├╝lle, Mist und Einstreu von Schweinen d├╝rfen ebenfalls nicht aus den Betrieben herauskommen. Zun├Ąchst einmal gelte: "Kein Schwein raus, kein Schwein rein", sagte Hauk. Ausnahmen seien nur unter strengen Auflagen m├Âglich. Da die Seuche bei Hausschweinen ausgebrochen sei, seien pflanzliche Produkte, wie Futtermittel, Stroh oder andere landwirtschaftliche Produkte wie Rindfleisch, Obst und Gem├╝se von den Beschr├Ąnkungen nicht betroffen.

Es gibt auch laut Hauk keine Hinweise, dass der Erreger Wildschweine befallen hat. "Um dies aber auch wirklich ausschlie├čen zu k├Ânnen, m├╝ssen in den kommenden Wochen Wildschweine in der Umgebung auf die Afrikanische Schweinepest untersucht werden." Auch Fallwild werde untersucht. Ab Freitag seien jeweils Zweierteams mit einem Hund unterwegs, um nach Kadavern Ausschau zu halten. "Flankiert werden die Suchteams au├čerhalb von Waldfl├Ąchen durch Drohnen-Einsatzteams mit W├Ąrmebild-Kameras", sagte Hauk. Diese Suchteams werden bisher nur in Baden-W├╝rttemberg ausgebildet und kamen schon in anderen von Afrikanischen Schweinepest betroffenen Gebieten Deutschlands zum Einsatz.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschlie├člich Wildschweine und Hausschweine betrifft. Sie verl├Ąuft fast immer t├Âdlich und ist unheilbar. F├╝r den Menschen oder f├╝r andere Tierarten ist die Krankheit ungef├Ąhrlich. Zun├Ąchst hatte sie sich in Osteuropa verbreitet. Am 10. September 2020 wurde ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland best├Ątigt. ASP-F├Ąlle waren seitdem in Brandenburg (Wild- und Hausschweine) und in Sachsen (Wildschweine) und 2021 auch in Mecklenburg-Vorpommern (Wild- und Hausschweine) aufgetreten.

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