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Heuschnupfen bekämpfen: Die besten Mittel für Allergiker

Beschwerdefrei durch den Frühling  

Das hilft wirklich gegen Heuschnupfen

Von Monika Salz

09.04.2019, 10:23 Uhr
Heuschnupfen bekämpfen: Die besten Mittel für Allergiker. Eine Frau steht neben einem blühenden Kirschbaum und putzt sich die Nase. (Quelle: Getty Images/dardespot)

Wir geben Tipps, wie Sie die Heuschnupfenzeit gut überstehen. (Quelle: dardespot/Getty Images)

Die Nase läuft, die Augen tränen – viele Menschen werden im Frühling von Heuschnupfen geplagt. Um die schlimmsten Symptome zu lindern, gibt es verschiedene frei verkäufliche Medikamente. Die Stiftung Warentest hat Studien ausgewertet und 56 wirksame Heuschnupfenmittel im aktuellen Test-Heft gelistet.

Wir stellen einige dieser Mittel und weitere gute Produkte gegen Heuschnupfen vor und geben Tipps für den Alltag gebeutelter Heuschnupfenallergiker.

Hasel, Erle, Ulme, Birke, Gräser – die Liste der Pflanzen, die Heuschnupfen auslösen können, ist lang. Laut Allergieinformationsdienst wird in Deutschland mittlerweile bei 14,8 Prozent der Erwachsenen Heuschnupfen diagnostiziert.

Neben der medikamentösen Behandlung können weitere oder andere Maßnahmen getroffen werden, um die Zeit des Pollenflugs als Allergiker gut zu überstehen.

Tipps zur Vorbeugung von Heuschnupfensymptomen

Die beste Möglichkeit, von den Symptomen des Heuschnupfens verschont zu bleiben: Vermeiden Sie den Kontakt mit Allergieauslösern.

Da die wenigsten Menschen aber den Frühling in geschlossenen Räumen verbringen möchten, sollten Maßnahmen ergriffen werden, die die Belastung mit Allergenen zumindest reduzieren.

In der Wohnung helfen regelmäßiges Staubsaugen und feuchtes Wischen. Straßenkleidung und Schuhe sollten nicht im Schlafzimmer aufbewahrt werden. Auch kann es helfen, die Haare abends auszuwaschen. So entfernen Allergiker die Pollen, die über den Tag dort hängengeblieben sind.

Wer besonders intensiv von Beschwerden bei Heuschnupfen geplagt wird, sollte einen Kurzurlaub in einer pollenärmeren Region in Erwägung ziehen. Die Belastung ist am Meer und in den Bergen  in der Regel geringer. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst empfiehlt Höhen über 2.000 Meter.

Ansonsten gilt es, auch immer die lokalen Pollenfluginformationen abzurufen.

In der Wohnung: Luftreiniger und Pollenschutzgitter

Für den Einsatz bei Heuschnupfen empfehlen sich auch Produkte, die die Belastung senken können. Spezielle Pollenschutzgitter an den Fenstern ermöglichen beispielsweise regelmäßiges Lüften auch in einem Allergikerhaushalt.

Auch Luftreiniger für Allergiker sorgen für weniger Beschwerden. In Wohnraum und Schlafzimmer aufgestellt, können sie für eine beinahe pollenlose Luft sorgen.

Philips AC2887/10 Luftreiniger

Der Luftreiniger von Philips reinigt die Luft von Pollen, Staub und Bakterien. Selbst winzige Partikel bis zu einer Größe von 0,02 µm sind für den Luftreiniger kein Problem. Hepa- und Aktivkohlefilter sorgen für saubere Luft.

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung bestätigt den Nutzen des Geräts. Nutzer betonen zudem, dass der Philips Luftreiniger sehr leise und effizient arbeitet.

  • Leistungsgröße: Räume bis 79 m²
  • Energieverbrauch: zwischen 11 und 56 W
  • Allergiemodus
  • Luftqualitätsanzeige
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easy life Pollenschutzgitter

Das Pollenschutzgitter sitzt in einem Alurahmen und kann so auf die Fenstergröße angepasst werden. Es ist für Fenster von 130 x 150 cm geeignet. Die Montage kann auch ohne handwerkliche Kenntnisse selbst durchgeführt werden. Schrauben und Bohren sind nicht nötig.

Das feinporige Mikrogewebe schützt nicht nur vor Pollen, sondern hält auch Insekten, Staub und Rußpartikel ab. Auch dieses Produkt wird von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung als allergikerfreundlich eingestuft.

  • Größe: maximal 130 x 150 cm
  • licht- und luftdurchlässig
  • Material: Mikrogewebe/Aluminiumrahmen
  • Farbe: weiß
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Nasendusche Narsa

Bei starkem Pollenflug kann eine Nasendusche Heuschnupfenpatienten helfen. Das Nasenduschenset von Narsa kommt mit zehn Päckchen Salz, die auf das Volumen der Nasendusche abgestimmt sind. Zudem sind auswechselbare Aufsätze für Männer, Frauen und Kinder enthalten.

Durch die tägliche Anwendung wird die Nase von Pollen befreit und die gereizten Schleimhäute werden befeuchtet. Viele Verbraucher sind sowohl mit der einfachen Anwendung als auch mit der problemlosen Reinigung der Nasendusche zufrieden.

  • Nasendusche plus Salz
  • drei verschiedene Aufsätze
  • geeignet bei Pollenallergie
  • spülmaschinengeeignet
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Mittel gegen Heuschnupfen – worauf Sie achten sollten

Für Heuschnupfenallergiker gibt es verschiedene frei verkäufliche Medikamente.

Für Allergiker, die unter tränenden Augen leiden, empfehlen sich Augentropfen. Bei Problemen mit der Nase sind spezielle Nasensprays, die das Abschwellen der Nasenschleimhäute begünstigen, die richtige Wahl.

Besonders geplagte Heuschnupfenallergiker greifen zu Kombipräparaten für Nase und Augen. Stärker als Nasen- und Augensprays wirken Tabletten, Säfte und Sirups. 

Heuschnupfenmittel mit verschiedenen Wirkstoffen

Auf dem Markt der frei verkäuflichen Präparate gibt es Produkte mit verschiedenen Wirkstoffen. Manche haben eine vorbeugende Wirkung, andere werden erst bei akuten Problemen eingesetzt.

Es empfiehlt sich, Präparate ohne Konservierungsstoffe zu wählen. Bei Augentropfen ohne Konservierungsstoffe ist oft die Endung „sine“ (ohne) an den Produktnamen angehängt. Nasensprays mit Konservierungsstoffen können bei längerer Nutzung zu Schäden an der Nasenschleimhaut führen.

Bei Allergien wie Heuschnupfen helfen Entzündungshemmer. Es gibt verschiedene Wirkstoffgruppen, von denen die der Cromone zu den milderen gehören. Noch stärker und schneller wirken Antihistaminika. Beide hemmen die Ausschüttung von Histamin, das die allergischen Reaktionen hervorruft.

Nasensprays zur vorbeugenden Behandlung

Mit der Nutzung von Nasensprays zur vorbeugenden Behandlung beginnt man am besten, ehe die Pollen fliegen. Vorbeugend wird der Wirkstoff Cromoglizinsäure verwandt. Achten Sie beim Kauf darauf, ein Mittel ohne Konservierungsstoffe zu nutzen.

Nasensprays zur akuten Behandlung

Zur akuten Behandlung von Heuschnupfen gibt es Nasensprays mit zwei verschiedenen Wirkstoffen. Zum einen sind dies Sprays mit Levocabastin, zum anderen hilft auch der Wirkstoff Azelastin. Das Nasenspray Vividrin akut basiert auf dem Wirkstoff Azelastin und kommt ohne Konservierungsstoffe aus.

Augentropfen zur vorbeugenden Behandlung

Augentropfen mit dem Wirkstoff Cromoglizinsäure können zur vorbeugenden Behandlung bei Heuschnupfen eingesetzt werden. Die Augentropfen von CromoHexal basieren auf diesem Wirkstoff und sind frei von Konservierungsstoffen.

Augentropfen zur akuten Behandlung von Heuschnupfen

Auch bei Augentropfen werden die zwei Wirkstoffe Azelastin und Levocabastin zur akuten Behandlung der Heuschnupfensymptome eingesetzt. Die Augentropfen Azela-Vision sine und Livocab direkt kommen beide ohne Konservierungsstoffe aus.

Kombipräparate für Augen und Nase bei Heuschnupfen

Bei vielen Betroffenen beschränken sich die Beschwerden nicht nur auf Nase oder Augen. Kombipräparate enthalten deswegen Nasenspray und Augentropfen. Auch hier gibt es vorbeugende Präparate und solche zur akuten Anwendung. Das Allergodil Akut Duo enthält keine Konservierungsstoffe.

Tabletten und Sirup helfen bei stärkeren Beschwerden

Wenn die Beschwerden stärker sind, helfen Augen- und Nasentropfen oft nicht weiter. Dann können Tabletten, Tropfen oder Sirup die geeigneten Mittel bei Heuschnupfen sein. Die Wirkstoffe Ceterizin und Loratadin helfen, ohne wie andere Antihistaminika müde zu machen. Ceterizin Hexal gibt es in der praktischen 100er-Packung.

Wichtig für Heuschnupfen-Allergiker: Sollten Sie stärkere Beschwerden haben, gehen Sie unbedingt zu einem Arzt Ihres Vertrauens. Er kann Ihnen entweder zu einem geeigneten Mittel mit dem passenden Wirkstoff raten oder auch eine Hyposensibilisierung durchführen. So kann Ihre Erkrankung langfristig gelindert werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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