Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalBerlin

Berlin: Ehemaliger Linksterrorist und Entführer Ronald Fritzsch ist tot


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPolitik reagiert auf Wahl-EntscheidungSymbolbild für einen TextRettung von SPD-Mann verzögert? Neue DetailsSymbolbild für einen TextWahl-Chaos in Berlin: Das böse Erwachen könnte noch kommenSymbolbild für einen TextBerlin-Wahl wird nicht verschobenSymbolbild für einen TextPolizist tötet Hund mit MaschinenpistoleSymbolbild für einen TextSexualstraftat: Wer kennt diesen Mann?Symbolbild für einen Text19-jähriger Raser: 100 km/h zu schnellSymbolbild für einen TextSchüsse: Smart-Fahrer feuert auf AudiSymbolbild für einen TextNur 300.000 Gäste bei AgrarmesseSymbolbild für einen TextBeziehungstat: "Da habe ich gebrannt"

Ehemaliger Berliner Linksterrorist ist tot

Von t-online, yer

15.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Ronald Fritzsch (Archivbild): Er wurde 71 Jahre alt.
Ronald Fritzsch (Archivbild): Er wurde 71 Jahre alt. (Quelle: Kay Herschelmann/Berliner Zeitung/Picture Alliance)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ronald Fritzsch ist gestorben. In den 1970ern war er Mitglied der linksterroristischen "Bewegung 2. Juni" und an der Entführung eines Politikers beteiligt.

Der ehemalige Terrorist und Entführer Ronald Fritzsch ist tot. Das berichten der "Tagesspiegel" und "Junge Welt". Demnach starb Fritsch am 10. November auf einer Palliativstation in einem Berliner Krankenhaus. Er wurde 71 Jahre alt.

Fritzsch wurde am 8. September 1951 in Hannover geboren. In den 1970er Jahren ging er nach West-Berlin und wurde Mitglied der linksterroristischen Gruppe "Bewegung 2. Juni". Der 2. Juni ist das Todesdatum des Studenten Benno Ohnesorg, der 1967 nach einer Demonstration gegen den Staatsbesuch des iranischen Schahs von einem Polizisten in Berlin erschossen wurde.

An Entführung des Berliner CDU-Chefs beteiligt

Am 27. Februar 1975 war Fritzsch an der Entführung des damaligen Berliner CDU-Landesvorsitzenden Peter Lorenz beteiligt. Die "Bewegung 2. Juni" kaperte den Dienstwagen des Politikers und setzten ihn mit einer Spritze außer Gefecht.

imago images 101720290
Peter Lorenz, ehemaliger Vorsitzender der Berliner CDU (Archivbild): Im Austausch gegen inhaftierte Linksterroristen ließ die "Bewegung 2. Juni" ihn wieder frei. (Quelle: United Archives / Helmut Reiss via www.imago-images.de)

Einen Tag darauf bekannte die Gruppe sich zur Entführung und forderten im Austausch für Lorenz die Freilassung von sechs Inhaftierten, darunter Mitglieder der RAF. Die Bundesregierung unter Kanzler Helmut Schmidt entschied sich, die Forderungen zu erfüllen. Lorenz kam am 4. März wieder frei.

Zu mehr als 13 Jahren Haft verurteilt

Alle Entführer wurden noch im Jahr 1975 festgenommen, Fritzsch als einer der letzten im September. Nach einem jahrelangen Prozess wurde er 1980 wegen seiner Beteiligung an der Lorenz-Entführung und der Bildung einer terroristischen Vereinigung zu 13 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. 1989 wurde Fritzsch aus der JVA Moabit entlassen.

Laut "Tagesspiegel" führte Fritzsch seitdem einen kleinen Laden für Büroartikel in Berlin-Kreuzberg.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • tagesspiegel.de: "Der ehemalige Terrorist und Entführer Ronald Fritzsch ist tot"
  • jungewelt.de: "Ronald Fritzsch verstorben"
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Zoll findet fast eine Million Euro in Kinderzimmer
Von Jannik Läkamp

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website