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Berlin | Nach Chaos-Silvesternacht: Prozess wegen Böllerwurfs auf Polizei


Anklage nach angeblichem Böllerwurf auf Polizisten

Von dpa
26.09.2023Lesedauer: 1 Min.
Polizisten an Silvester 2023 in BerlinVergrößern des BildesPolizeieinsatz an Silvester (Archivbild): Am Brandenburger Tor soll ein Mann einen Böller auf Polizisten geworfen haben.
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Weil er in der Silvesternacht am Brandenburger Tor in Berlin-Mitte einen Böller in Richtung von Polizeibeamten geworfen haben soll, steht ein 40-Jähriger vor dem Amtsgericht Tiergarten.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann mit Verletzungsabsicht gehandelt hat. Der Böller sei wenige Meter vor den Beamten gelandet, ohne diese zu verletzen. Der Angeklagte hat die Vorwürfe zu Prozessbeginn am Dienstag zurückgewiesen. Er habe "nichts geworfen", erklärte der 40-Jährige. Polizisten hätten ihn grundlos zu Boden gebracht.

Die Anklage lautet auf tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zu dem Wurf sei es am 31. Dezember vergangenen Jahres gegen 22.45 Uhr gekommen. Ein Polizeibeamter sagte als erster Zeuge im Prozess, der Angeklagte habe in Richtung Polizei gesehen und dann einen Böller geworfen. Als der Mann vorläufig habe festgenommen werden sollen, habe er erheblichen Widerstand geleistet.

Ausschreitungen in der Silvesternacht haben deutschlandweit Schlagzeilen gemacht

Der 40-Jährige war in der vergangenen Silvesternacht gemäß seinen Angaben mit seiner Verlobten und einem Bekannten unterwegs. "Leute warfen Feuerwerkskörper in unsere Richtung, ich trat einen von uns weg, ich habe Angst vor solchen Sachen", so der Angeklagte. Er sei bei seiner Festnahme verletzt worden: "Ich wurde bewusstlos."

In der Nacht zum Neujahrstag gab es bundesweit heftige Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute im Einsatz. Besonders betroffen war die Hauptstadt. Der Prozess gegen den 40-Jährigen soll am 12. Oktober fortgesetzt werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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