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Berlin-Lichtenberg: Skandal um Kevin Hönicke – Detail verriet ihn offenbar


SPD-Mann Kevin Hönicke
Wirbel um freigestellten Baustadtrat: Verriet ihn eine Briefmarke?

Von t-online, pb

04.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Kevin Hönicke (Archivbild): Der freigestellte Baustadtrat von Berlin-Lichtenberg ist im Fokus der Staatsanwaltschaft.Vergrößern des BildesKevin Hönicke (Archivbild): Der freigestellte Baustadtrat von Berlin-Lichtenberg ist im Fokus der Staatsanwaltschaft. (Quelle: Stefan Zeitz/imago images)
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In Lichtenberg spielt sich derzeit ein echtes Politdrama ab: Hat ein mysteriöser Brief den Sturz des SPD-Politikers Kevin Hönicke eingeläutet? Das heißt es in einem Bericht.

Der seit Wochen andauernde Wirbel um den freigestellten Lichtenberger Baustadtrat Kevin Hönicke (SPD) ist laut einem Bericht des "Tagesspiegel" womöglich durch einen Netzbeitrag eines Redakteurs der Zeitung losgetreten worden. Das berichtet das Blatt in seiner Montagsausgabe.

Demnach hatte die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen aufgenommen, nachdem der Redakteur ein Foto des Briefumschlags veröffentlicht hatte, in dem ein anonymes Schreiben Sexismus in dem Lichtenberger Bezirksamt angeprangert hatte.

Die Vermutung der Ermittler heute: Hönicke soll den Brief, der von einer anonymen Mitarbeiterin des Amts stammen sollte, in Wirklichkeit selbst verfasst haben – womöglich, um dem damaligen Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke) zu schaden.

Der freigestellte SPD-Politiker bestreitet die Vorwürfe. An dem Briefumschlag soll man laut "Tagesspiegel" aber den Abdruck einer Online-Briefmarke erkannt haben, deren Buchstaben- und Zahlenkolonne auf eine Bankverbindung Hönickes führt. Die Zeitung berichtet, dass sich weder die Staatsanwaltschaft noch die Anwältin des im Oktober freigestellten Sozialdemokraten dazu äußern wollten.

Freistellung Hönickes sorgt für Wirbel in Lichtenberg

Rückenwind erhält der Lichtenberger von den SPD-Mitgliedern der Berliner Bezirksämter: Sie hatten in einer Erklärung in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass die überraschende Freistellung Hönickes durch das Bezirksamt Lichtenberg ein drastischer Schritt sei, der die politische Kultur stark gefährde und Politikverdrossenheit verstärke. "Eine 'Freistellung' ohne benannte Rechtsgrundlage oder -belehrung ist aus unserer Sicht ungültig", so die SPD-Bezirksamtsmitglieder weiter.

Auch die Lichtenberger SPD-Fraktion hatte sich hinter Hönicke gestellt, und CDU-Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) gedrängt, schnellstmöglich für Aufklärung zu sorgen. Die Staatsanwaltschaft Berlin wollte sich aufgrund der laufenden Ermittlungen bereits in der vergangenen Woche nicht zu dem Vorfall äußern.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • "Tagesspiegel", gedruckte Ausgabe, 4.12.2023
  • t-online.de: Lichtenberger Baustadtrat freigestellt – er spricht von "Willkür"
  • t-online.de: Freigestellter Stadtrat: Solidarität aus eigener Partei
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