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Corona in Berlin: Quarantäne-Ende für meisten betroffenen Haushalte

Hauptstadt-Ticker  

Einzelne Neuköllner Haushalte bleiben in Quarantäne

Von Anne-Sophie Schakat, Daniel Krause

26.06.2020, 19:42 Uhr
Corona in Berlin: Quarantäne-Ende für meisten betroffenen Haushalte. Ein unter Quarantäne stehendes Wohnhaus in Neukölln: Hier hatte es mehrere Corona-Fälle gegeben. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm/Archivbild)

Ein unter Quarantäne stehendes Wohnhaus in Neukölln: Hier hatte es mehrere Corona-Fälle gegeben. (Quelle: Wolfgang Kumm/Archivbild/dpa)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.45 Uhr: Das war es für heute aus dem Berlin-Ticker!

Wir wünschen einen schönen Abend. 

19.41 Uhr: Ein Verletzter nach mutmaßlich illegalem Autorennen durch Berlin

Ein unbeteiligter Autofahrer ist bei einem mutmaßlich illegalen Autorennen in Berlin-Charlottenburg verletzt worden. Nach Polizeiangaben lieferten sich nach ersten Ermittlungen drei Wagen ein Rennen. Einer der Fahrer krachte mit seinem Auto beim Abbiegen in die Lietzenburger Straße in das entgegenkommende Auto des 25 Jahre alten Unbeteiligten. Dieser kam mit Kopf- und Halsverletzungen in ein Krankenhaus. Der 19 Jahre alte andere Fahrer blieb bei dem Unfall am Donnerstagabend unverletzt.

19.08 Uhr: Einzelne Neuköllner Haushalte bleiben in Quarantäne

Nach letzten Corona-Tests dürfen fast alle Bewohner von sieben Neuköllner Wohnblöcken mit Ablauf des heutigen Tages ihre Häuser wieder verlassen. Die Haushalte seien über das Ende der Quarantäne informiert worden, teilte ein Bezirkssprecher mit. Das Bezirksamt habe am Mittwoch und Donnerstag bei den Menschen in den Häusern noch einmal Abstriche genommen. Lediglich einzelne Haushalte, in denen noch Infektionen nachgewiesen wurden, müssten in eine Verlängerung gehen. Mehr über die neueste Entwicklung lesen Sie hier. 

18.28 Uhr: Senat beschließt umfangreiches Corona-Hilfsprogramm

Berliner Unternehmen und Start-ups, aber auch Vereine und Kulturinstitutionen können mit weiteren Staatshilfen in der Corona-Krise rechnen. Der Senat beschloss am Freitag ein Programm, das insgesamt bis zu 1,8 Milliarden Euro umfasst. Darunter sind 1,3 Milliarden Euro vom Bund und 500 Millionen Euro vom Land.

Ein großer Teil entfällt auf die Wirtschaft, hier speziell auf Unternehmen mit mehr als zehn und bis zu 250 Beschäftigten. Sie sollen erstmals Zuschüsse erhalten können, die sie nicht zurückzahlen müssen. Das hatten Wirtschaftsverbände seit langem gefordert.

17.48 Uhr: Berlin verhängt Quarantänepflicht

Berlin macht es vielen anderen Bundesländern gleich und verordnet für Reisende aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten eine 14-tägige Quarantäne. Bislang galt die Isolationsregelung nicht für das Bundesgebiet. Sie entfällt, wenn ein negativer Corona-Test vorgelegt werden kann.

Die Quarantäne von sieben Neuköllner Wohnblöcken wird unterdessen in der Nacht auf Samstag aufgehoben. Die Regelung gelte nur noch für einzelne Haushalte, heißt es aus dem Bezirk.

16.55 Uhr: Mutmaßliches Autorennen endet mit Unfall

Donnerstagabend gegen 21 Uhr ist ein Mercedesfahrer in den VW eines 25-Jährigen gefahren. Zuvor soll er sich mit zwei weiteren Autofahrern – ebenfalls im Mercedes unterwegs – ein illegales Rennen auf den Ku'damm geliefert haben. Das teilte die Polizei heute mit.

Der Unfall ereignete sich demnach am Olivaer Platz, als der 19-Jährige abbog und mit dem entgegenkommenden Pkw zusammen stoß. Der VW-Fahrer musste mit Kopf- sowie Halsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedesfahrer blieb unverletzt und musste sein Führerschein abgeben. Sein Auto wurde beschlagnahmt.

Das mutmaßliche Autorennen auf dem Ku'damm kann Erinnerungen an den tödlichen Unfall von 2016 wecken. Damals war ein 27-Jähriger mit etwa 170 km/h in das Auto eines 69-jährigen Mannes gefahren, der an seinen Verletzungen starb. Erst vergangene Woche bestätigte der Bundesgerichtshof das Mordurteil gegen den Raser – t-online.de berichtete.

15.53 Uhr: Bahnbetriebswerk Schöneweide soll Begegnungsstätte werden

Der Bund fördert die Umwandlung des ehemaligen Bahnbetriebswerks mit 5,28 Millionen Euro. Das historische Gebäude in Schöneweide soll zu einer Begegnungsstätte für die umliegenden Stadtquartiere werden.

Eine Dampflok steht vor dem Bahnbetriebswerk Berlin-Schöneweide: Das Gebäude soll nun Begegnungsort für die Nachbarschaft werden. (Quelle: dpa/Manfred Krause/dpa-Zentrabild/ZB/Archivbild)Eine Dampflok steht vor dem Bahnbetriebswerk Berlin-Schöneweide: Das Gebäude soll nun Begegnungsort für die Nachbarschaft werden. (Quelle: Manfred Krause/dpa-Zentrabild/ZB/Archivbild/dpa)

Das Geld stammt aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" – mit einem Gesamtbudget von etwa 75 Millionen Euro.

15.07 Uhr: Polizei kontrolliert Maskenpflicht im Nahverkehr

Ab Samstag weitet die Berliner Polizei ihre Kontrollen zur Corona-Verordnung und der Einhaltung der Maskenpflicht auf Busse und Bahnen der BVG aus. Das teilte die Polizei heute mit. Nach einigem Hin und Her ist damit geklärt, wer die Kontrollen durchführt. Für S-Bahnen seien die Kollegen der Bundespolizei zuständig.

Ab Samstag können Verstöße gegen die Maskenpflicht in Berlin mit einem Bußgeld in Höhe von 50 bis 500 Euro geahndet werden. Das hat der Senat am Dienstag entschieden. Die Beamten melden die Verstöße an die Gesundheitsämter, die dann für den Bußgeldbescheid zuständig sind.

14.11 Uhr: "Clevershuttle" stellt Betrieb ein

Der Fahrdienstanbieter "Clevershuttle" zieht sich aus Berlin zurück. Fahrten über das zur Deutschen Bahn gehörende Unternehmen seien ab sofort nicht mehr buchbar, hieß es gegenüber der dpa. Neben Berlin streicht "Clevershuttle" auch Dresden und München aus seinem Portfolio. Als Begründung wurden wirtschaftliche Gründe sowie fehlende Kooperationen mit dem öffentlichen Nahverkehr genannt.

In Düsseldorf, Leipzig und Kiel, wo "starke lokale Partnerschaften geschlossen" worden sind, werde der Betrieb hingegen fortgesetzt.

13.28 Uhr: Bombe in Potsdam muss gesprengt werden

Für einige Pendler könnte sich der Feierabend und das anstehende Wochenende noch verzögern. Die Weltkriegsbombe, die am Dienstag in Potsdam gefunden wurde, kann laut RBB-Informationen nicht entschärft werden und muss gesprengt werden.

Der Sperrkreis betrifft auch den Potsdamer Hauptbahnhof und hat Auswirkungen auf den S-Bahn- und Regionalverkehr. Die Evakuierung verzögerte sich, da Menschen sich weigerten ihre Wohnungen zu verlassen. Insgesamt sind 13.000 Einwohner der Nachbarstadt betroffen.

Update: Die Bombe ist gesprengt worden.

12.34 Uhr: Mann springt von Brücke bei Polizeieinsatz

Während einer Polizeikontrolle ist ein junger Mann von einer Brücke im Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg gesprungen. Dabei verletzte sich der 23-Jährige in der Nacht zu Freitag schwer, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sanitäter brachten ihn in ein Krankenhaus.

Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 0.45 Uhr auf der Carl-Zuckmayer-Brücke, die durch den Park führt. Nach Angaben der Polizei hatten sich zwei Gruppen gestritten und teilweise geprügelt. Die Polizei sei eingeschritten. Als die Personalien aufgenommen werden sollten, habe der offenbar betrunkene Mann einen Polizisten beleidigt und ihm vor die Füße gespuckt.

Die Carl-Zuckmayer-Brücke im Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg: Von dort sprang ein Mann in die Tiefe. (Quelle: imago images/Cathrin Bach/Archiv)Die Carl-Zuckmayer-Brücke im Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg: Von dort sprang ein Mann in die Tiefe. (Quelle: Cathrin Bach/Archiv/imago images)

Dann sei er losgerannt und zur Überraschung aller Zeugen von der Brücke in den etwa sechs bis sieben Meter tieferliegenden Park gesprungen. Dabei habe er schwere Verletzungen an den Armen und im Gesicht erlitten. Von einer versuchten Selbsttötung gehe man nicht aus, sagte eine Polizeisprecherin.

11.52 Uhr: Mobile Corona-Teststation rollt durch Mitte

Das Bezirksamt Mitte hat nun ein "Corona-Testmobil". So sollen unter anderem Bewohner von Pflegeeinrichtungen oder ganze Wohnblöcke zukünftig einfacher getestet werden. Der drei Meter lange Anhänger gebe Ärzten des Gesundheitsamtes die "Möglichkeit Screenings mobil und individuell im gesamten Bezirk durchzuführen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Ärzte und Zutestende sind in dem Anhänger räumlich – mittels Glasscheibe – voneinander getrennt. So können die Mitarbeiter "auf eine komplette Schutzausrüstung – also einen Ganzkörperanzug – verzichten“, so SPD-Bezirksstadtrat Ephraim Gothe. 

10.55 Uhr: Alba in der Favoritenrolle

Heute Abend steht das erste Finalduell um die deutsche Basketball-Meisterschaft an. Die ungeschlagenen Albatrosse treffen auf Ludwigsburg. Ob Alba Berlin den BBL-Titel holt entscheidet sich dann am Sonntag nach dem Rückspiel.

9.48 Uhr: Olympiastadion erstrahlt in neuem Licht

In das Berliner Olympiastadion ist eine neue – vollfarbige – LED-Lichtanlage eingebaut worden. Vergangene Nacht wurde sie getestet, am 4. Juli zum DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen soll sie zum erste Mal erstrahlen: in Grün – den Farben des Deutschen Fußballbundes. Bei Heimspielen von Hertha BSC werde dann zu Blau-Weiß gewechselt.

Das Berliner Olympiastadion: Das neue Lichtkonzept kann auf das jeweilige Event im Stadion angepasst werden. (Quelle: dpa/Andreas Gora)Das Berliner Olympiastadion: Das neue Lichtkonzept kann auf das jeweilige Event im Stadion angepasst werden. (Quelle: Andreas Gora/dpa)

Das Lichtkonzept stammt von Mikki Kunttu. Der finnische Lichtdesigner illuminierte bereits die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Peking. Sein Flutlicht-Konzept soll in Berlin eine Energieersparnis von 50 Prozent erzielen und etwa 142 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen, heißt es von der Stadion GmbH.

8.47 Uhr: Gewitter und Hagel über Teilen Berlins erwartet

Das Wochenende in Berlin und Brandenburg beginnt vielerorts mit Gewittergefahr. Am Freitag kann es vor allem im Süden und Osten zu "unwetterartigen Entwicklungen" mit heftigem Starkregen, Sturmböen und Hagel kommen, wie der Deutsche Wetterdienst in seiner Prognose schreibt. Die Temperatur-Höchstwerte liegen laut DWD bei 27 bis 30 Grad.

Am Samstag werde es erst heiter, später bewölkt, hieß es. Am Nachmittag gebe es von der Elbe her vermehrt Schauer und teils kräftige Gewitter, die langsam nordostwärts ausgreifen. Es soll weiterhin sommerlich warm bleiben, zwischen Havelland und Niederlausitz werden bis zu 32 Grad erwartet. Für Sonntag sind viele Wolken angekündigt und gebietsweise Regen, bei ebenfalls hohen Temperaturen.

8.02 Uhr: Schon wieder brennen Autos in Neukölln

Erneut haben in der Nähe des Rathauses Neukölln Autos in den frühen Morgenstunden gebrannt. In der Donaustraße griff das Feuer von einem Wagen auf einen anderen über, wie eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen sagte. Zudem sei in der Straße versucht worden, ein weiteres Fahrzeug in Brand zu setzen. Polizei und Feuerwehr meldeten zusätzlich ein brennendes Auto in der Schönstedtstraße, die an die Donaustraße angrenzt.

Bereits in der vergangenen Nacht hatten mehrere Fahrzeuge in Neukölln gebrannt, darunter auch in der Donaustraße. In der Hauptstadt brennen nachts immer wieder Autos. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen.

7.33 Uhr: Berliner Senat will neue Corona-Hilfen für Wirtschaft beschließen

Der Berliner Senat will heute auf einer Sondersitzung ein weiteres Hilfsprogramm für die Wirtschaft wegen der Corona-Krise beschließen. Es umfasst im Kern Zuschüsse für Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 250 Beschäftigten. Der Senat erfüllt damit nach langen Debatten eine Forderung, die Wirtschaftsverbände schon frühzeitig in der Corona-Pandemie vorgebracht hatten.

In den vergangenen Monaten hatte der Senat vor allem auf Zuschüssen für Kleinstunternehmen gesetzt. Größere Firmen erhielten verschiedene Kreditangebote und nur in Ausnahmefällen Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sah hier zunächst den Bund in der Pflicht.

Nun steht frisches Landesgeld zur Verfügung. "Das Parlament hat uns zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt, 500 Millionen Euro, das wollen wir möglichst schnell umsetzen, damit die betroffenen Unternehmen davon auch profitieren können", hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag dazu erklärt. Nach seinen Worten soll das Programm auch einen "namhaften Betrag" für Kulturinstitutionen umfassen, die in der Krise schwer zu leiden hätten.

7.10 Uhr: Beschäftigte protestieren mit Menschenkette gegen Warenhaus-Schließung

Beschäftigte des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof wollen heute mit einer Menschenkette gegen die geplanten Filialschließungen in der Hauptstadt protestieren. "Wir kämpfen mit den Beschäftigten für den Erhalt der Kaufhausstandorte", teilte Erika Ritter, Verdi-Fachbereichsleiterin Handel, mit. Es würden mehrere hundert Mitarbeiter am Karstadt-Standort auf der Müllerstraße in Berlin-Wedding erwartet.

Insgesamt plant das zur österreichischen Signa-Holding gehörende Unternehmen, sechs von elf Warenhäusern in Berlin zu schließen. Ebenfalls dichtmachen soll der Standort in Potsdam sowie eine Karstadt-Sports-Filiale in Berlin-Charlottenburg. Von den geplanten Schließungen bei Karstadt-Kaufhof in Berlin könnten nach Gewerkschaftsangaben rund 1.000 von etwa 2.100 Beschäftigten betroffen sein. Die ganze Meldung lesen Sie hier

7.02 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker. Auch heute versorgt t-online.de Sie wieder mit den neuesten Nachrichten aus Berlin. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und sid

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