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Berlin: Müller rechnet mit weiteren Corona-Einschränkungen nach Lockdown

Nach Lockdown-Frist  

Müller rechnet mit weiteren Corona-Einschränkungen im Januar

29.12.2020, 09:48 Uhr | dpa

Berlin: Müller rechnet mit weiteren Corona-Einschränkungen nach Lockdown. Michael Müller (SPD) (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka/dpa-Pool/Archivbild)

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, spricht: Er glaubt an weitere Einschränkungen im neuen Jahr. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa-Pool/Archivbild/dpa)

Michael Müller rechnet auch über den befristeten Lockdown hinaus mit Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Hoffnung gibt es jedoch durch die Impfkampagne.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) rechnet auch über den aktuellen, vorerst bis zum 10. Januar befristeten Lockdown hinaus mit einschränkenden Corona-Maßnahmen. "Ich gehe fest davon aus, dass wir weiterhin mit Einschränkungen leben müssen", sagte Müller, derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Das Ausmaß müsse anhand der Zahlen bewerten werden. Es sei allerdings zu sehen, dass die Infektionszahlen auf einem sehr hohen Stand stagnierten oder bestenfalls leicht zurückgingen. "Insofern rechne ich damit, dass wir im Januar auch weiter Einschränkungen erleben."

Impfkampagne soll Lage entlasten

Müller verteidigte die Strategie, jeweils angepasst an die aktuellen Zahlen zu entscheiden. "Wir sind damit ja auch ganz gut gefahren." Der Start der Impfkampagne werde die Lage nun weiter entlasten.

Müller wandte sich zum aktuellen Zeitpunkt gegen eine mögliche Ungleichbehandlung von Geimpften und nicht Geimpften. Er halte gar nichts davon, dass zuerst Geimpfte etwas in Anspruch nehmen können und andere nicht. "Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass es nicht geht, dass alle gegebenenfalls darunter leiden, dass einige wenige sich nicht impfen lassen wollen." Er hoffe sehr, dass sehr viele die Impfung in Anspruch nehmen. Dann könne bewertet werden, "wie man damit umgeht".

Müller geht davon aus, dass es Bereiche geben wird, wo Arbeitgeber eine Impfung oder entsprechende Testergebnisse zur zwingenden Voraussetzung machen. "Natürlich ist das jetzt sehr schwer, das zu regeln. Aber ich glaube, dass sich da auch sehr viel einspielen wird", sagte er. Je mehr sich impfen ließen, desto mehr bedeute das Entlastung für alle.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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