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Trauer bei Berliner Polizei: Präsident a.D Klaus Hübner gestorben

Mit 96 Jahren  

Ehemaliger Berliner Polizeipräsident Hübner gestorben

30.01.2021, 16:34 Uhr | t-online

Trauer bei Berliner Polizei: Präsident a.D Klaus Hübner gestorben. Klaus Hübner bei einer Veranstaltung im Jahr 2013 (Archvbild): Der Polizeipräsident a.D. ist im Alter von 96 Jahren gestorben. (Quelle: imago images/Zeitz)

Klaus Hübner bei einer Veranstaltung im Jahr 2013 (Archvbild): Der Polizeipräsident a.D. ist im Alter von 96 Jahren gestorben. (Quelle: Zeitz/imago images)

Trauer bei der Polizei in Berlin: Der ehemalige Präsident Klaus Hübner ist verstorben. Er stand fast zwei Jahrzehnte an der Spitze der Behörde.

Der ehemalige Polizeipräsident von Berlin, Klaus Hübner, ist tot. Das teilte die Berliner Polizei am Samstag. Hübner sei in der vergangenen Nacht verstorben. Hübner, der von 1969 bis 1987 oberster Polizist in der Hauptstadt war, wurde 96 Jahre alt.

"Die Polizei Berlin und die Senatsverwaltung für Inneres und Sport gedenken dem beispielgebenden Demokraten mit Herz und Seele, der sein Leben in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hat und mit Leidenschaft für sie, für ihr Wohl eingetreten ist", heißt es in einer Mitteilung.

Polizeipräsidentin Frau Dr. Slowik erinnert sich: "Sein polizeiliches Wirken, seine Vision einer demokratischen Bürgerpolizei, sein Erbe haben uns als Polizei Berlin wachsen lassen. (...) Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er diesen Weg eingeschlagen und vorgegeben hat. Ein Weg, den es gilt, auch zu seinen Ehren weiterzugehen. Er wird uns, er wird mir fehlen."

Aufwühlende Dienstjahre

Der 1924 in Berlin geborene Polizist saß einige Jahre für die SPD im Deutschen Bundestag in Bonn. In Hübners Amtszeit als Polizeipräsident fielen 1970 die Befreiung des Terroristen Andreas Baader aus der Haft und die Entführung des damaligen CDU-Landesvorsitzenden Peter Lorenz im Jahr 1975.

Mit 62 Jahren wurde Hübner nach mehr als 18 Dienstjahren vom Abgeordnetenhaus auf eigenen Wunsch in den einstweiligen Ruhestand versetzt, weil er sein Vertrauensverhältnis zu CDU-Innensenator Wilhelm Kewenig als zerstört ansah.

Verwendete Quellen:

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