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Bahnstreik der GDL ab heute: Berlin, Köln & Co. – so ist Ihre Region betroffen


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GDL-Chef lehnt Angebot ab – Bahnstreik hat begonnen

Von t-online, tme

Aktualisiert am 02.09.2021Lesedauer: 3 Min.
Neuer Bahnstreik hat begonnen: So genervt reagieren die Reisenden an den deutschen Bahnhöfen. (Quelle: Reuters)
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Die Lokführergewerkschaft GDL streikt wieder – und in ganz Deutschland kommt es zu Zugausfällen und Verspätungen. Nur jeder vierte Fernzug soll fahren.

Das Wichtigste im Überblick


  • Berlin
  • Hamburg
  • München
  • Köln
  • Stuttgart
  • Dortmund

Die Lokführer der Gewerkschaft GDL haben zu einem weiteren Streik aufgerufen. Fünf Tage lang sind Bahnreisende von massiven Beeinträchtigungen im Zugverkehr betroffen: Donnerstagnacht um 2 Uhr haben die GDL-Lokführer die Arbeit niedergelegt. Der Streik soll bis Dienstag, den 7. September, um 2 Uhr andauern. Der Güterverkehr wird bereits seit Mittwochnachmittag bestreikt.

Am Morgen hatte der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, das neue Tarifangebot der Bahn abgelehnt. Im ARD-Morgenmagazin sagte Weselsky, das Angebot der Bahn sei "inhaltlich nicht annehmbar". Eigentliches Ziel des Managements sei es, die GDL loszuwerden. Weselsky ergänzte, die Gewerkschaft werde "natürlich" mit der Bahn weiterverhandeln.

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Seit dem Beginn des Streiks gilt nun deutschlandweit wieder ein Ersatzfahrplan. Die Bahn will während der Streiktage sicherstellen, dass im Fernverkehr rund ein Viertel der Züge des normalen Fahrplans angeboten wird.

Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt das Unternehmen ein Angebot von etwa 40 Prozent an. Es gebe aber regionale Unterschiede. "Die Streik-Schwerpunkte liegen im Osten und in einigen Metropolregionen", sagte eine Bahnsprecherin. Dort sei mit stärkeren Einschränkungen zu rechnen.

Wie fahren die Züge und S-Bahnen in Ihrer Stadt?

Berlin

Berliner müssen sich erneut auf Verspätungen und Ausfälle ab Donnerstag einstellen – auch bei den S-Bahnen in der Hauptstadt und dem Brandenburger Umland. Die S-Bahn gehört zur Deutschen Bahn. Das Angebot wird stark eingeschränkt und Linien werden teilweise verkürzt. Einige S-Bahnen fahren im 20-Minuten-Takt.

Die U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen der BVG sind vom Streik nicht betroffen. Fahrgäste müssen darauf einstellen, dass diese Verkehrsmittel an den Streiktagen voller als gewöhnlich sein können. Hier finden Sie mehr Informationen zur Lage in Berlin.

Hamburg

Neben Streiks im Fern- und Regionalverkehr soll es auch zu Einschränkungen im Nahverkehr kommen – einschließlich der S-Bahnen. Die Bahn arbeite derzeit an einem Ersatzplan, hieß es. Pendler können die U-Bahnen und Busse sowie die AKN-Bahn als Alternative nutzen. Einen Überblick über die Situation in Hamburg haben wir hier für Sie zusammengestellt.

München

Die S-Bahn München fährt ebenfalls nach einem stark reduzierten Streikfahrplan. Die Fahrgäste müssen mit zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen im Regional- und Fernverkehr rechnen. Auch die S-Bahn in München wird betroffen sein.

Die U-Bahn, Tram und Busse der MVG sind nicht betroffen und fahren nach Fahrplan, ebenso die MVV-Regionalbusse. Mehr zum Bahnstreik in München finden Sie hier.

Köln

Auch in Köln sind Reisende und Pendler vom Streik betroffen. Im Nah- wie im Fernverkehr wird es erneut zu zahlreichen Einschränkungen und Ausfällen kommen. Diese sorgten schon beim ersten und zweiten Streik für Unmut bei vielen Reisenden, wie sie t-online vor Ort am Hauptbahnhof erzählten. Welche Züge fallen diesmal aus? Wie kommen Sie dennoch ans Ziel? Hier finden Sie weitere Informationen zum Streik in Köln.

Stuttgart

Die S-Bahn Stuttgart bietet während der Streiktage erneut ein deutlich reduziertes Fahrplanangebot an. Dieses entspricht – wie bei den vorangegangenen Streiks – einem Stundentakt auf den S-Bahn-Linien. Einige Frühfahrten werden hingegen komplett entfallen – welche Strecken das genau betrifft, lesen Sie hier.

Dortmund

In Nordrhein-Westfalen werden einige S-Bahn-Linien nicht von der Deutschen Bahn, sondern von privaten Anbietern betrieben. Sie verkehren deshalb regulär. Nach ersten Angaben fallen der RB53 zwischen Dortmund und Iserlohn sowie der RE57 zwischen Dortmund und Winterberg aus.

Auch die S4 von Unna nach Dortmund-Lütgendortmund über Dortmund-Dorstfeld soll mit Bussen als Schienenersatzverkehr zwischen Dortmund-Stadthaus und Dortmund-Brackel ersetzt werden. Hier können Sie nachsehen, welche Bahnen im Ruhrgebiet fahren.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Mit Material der dpa
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  • Philip Buchen
Von Philip Buchen
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