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"Oberstes Ziel": Hertha soll gegen Bielefeld Räume nutzen

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"Oberstes Ziel": Hertha soll gegen Bielefeld Räume nutzen

09.12.2021, 15:45 Uhr | dpa

"Oberstes Ziel": Hertha soll gegen Bielefeld Räume nutzen. Tayfun Korkut

Herthas Trainer Tayfun Korkut ballt die Faust. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der neue Trainer Tayfun Korkut will mit Hertha BSC näher an das untere Mittelfeld der Fußball-Bundesliga heranrücken. "Mit einem Sieg können wir den nächsten Schritt machen und den Abstand nach unten vergrößern", sagte der 47-Jährige vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Olympiastadion. Mit dem dann fünften Saisonerfolg würden die Berliner acht Punkte Differenz auf die Ostwestfalen aufweisen, die als Tabellensiebzehnter den ersten direkten Abstiegsplatz belegen.

Nach dem 2:2 beim VfB Stuttgart zum Start an der Außenlinie der Berliner erwartet Korkut nun ein ganz anderes Spiel. Während die Schwaben Hertha viel Raum ließen, wird die "leidenschaftlich verteidigende" Mannschaft von Bielefelds Trainer Frank Kramer den Hauptstädtern diese Räume nicht zugestehen. Räume herauszuspielen und diese zu nutzen, sei deshalb laut Korkut das "oberste Ziel."

Bis auf die Verteidiger Lukas Klünter und Marton Dardai sowie Torhüter Rune Jarstein kann Korkut dabei auf den gesamten Kader zurückgreifen. Zudem kehrt der gegen Stuttgart wegen einer Erkältung ausgefallene Suat Serdar in den Kader zurück und erweitert den Handlungsspielraum. "Ich habe Optionen, was kann sich ein Trainer mehr wünschen", sagte Korkut, der unter der Woche die Schwachpunkte des 2:2 zum Auftakt mit der Mannschaft besprochen hat.

"Die Schwierigkeiten beim Umschalten in die Defensive. Das waren die Themen in dieser Woche", sagte Korkut und hofft auf einen schnellen Lerneffekt seiner Mannschaft: "Wir sind zuversichtlich, dass wir einen Schritt weiter sind." Allerdings hatte das Team in den letzten Monaten immer Schwankungen in ihren Leistungen eingebaut und musste auch bedingt durch individuelle Fehler zahlreiche Rückschläge hinnehmen, sodass ein Entrinnen aus der Abstiegsregion bisher nicht klappte. Ziel für Korkut ist es deshalb, diese Momente zu verbannen, "dann werden wir erfolgreich sein."

Anders als seine Vorgänger Bruno Labbadia oder Pal Dardai will Korkut nicht nach einer Achse oder Führungsspielern suchen, sondern nimmt die Spieler selbst in die Pflicht. "Es gibt Spieler in unserem Kader, die haben schon Titel gewonnen und haben viel Erfahrung. Diese Spieler müssen vorantreten", sagte Korkut und meint vor allem damit das Trio der über 30 Jahre alten Dedryck Boyata, Kevin-Prince Boateng und Stürmer Stevan Jovetic, die mit Celtic Glasgow, FC Barcelona oder AC Mailand sowie Manchester City in kleinen und großen europäischen Ligen erfolgreich waren: "Man muss diesen Spielern die Verantwortung geben und dann sind sie auch in der Lage eine Führungsrolle einzunehmen."

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