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"Zukunftszentrum" im Osten wird konkreter: Wo kommt es hin?

Von dpa
04.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Am Oderbruchrand
Blick am sp├Ąten Abend zum Sonnenuntergang von einem H├╝gel ins Oderbruch. (Quelle: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Jena, Eisenach, Magdeburg, Frankfurt an der Oder oder Leipzig: Noch vor dem Sommer soll die Standortauswahl f├╝r das neue "Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europ├Ąische Transformation" starten. Mit der neuen Institution will die Bundesregierung die Erfahrung der Ostdeutschen mit Wandel und Umbr├╝chen w├╝rdigen. Der Ostbeauftragte Carsten Schneider brachte am Mittwoch Eckpunkte ins Bundeskabinett ein. Bis 2028 soll das Zentrum in einem neuen oder umgestalteten Geb├Ąude in Ostdeutschland Platz finden.

Damit sollten die "Erfahrungen und Leistungen der Menschen in Ostdeutschland mit den tiefgreifenden Umbr├╝chen nach der Wiedervereinigung sichtbarer gemacht werden", sagte Schneider der Deutschen Presse-Agentur. In den Blick genommen werden soll auch die Transformation in Mittel- und Osteuropa. "Diese Br├╝cke aus Deutschland nach Mittel- und Osteuropa ist mir pers├Ânlich ein wichtiges Anliegen", sagte Schneider.

Das Zentrum soll nach dem Eckpunktepapier drei Aufgaben haben: Forschung zu den Umbr├╝chen nach der Vereinigung; Ausstellungen, die auch die Leistung der Ostdeutschen w├╝rdigen; sowie ein Raum f├╝r Begegnungen und Veranstaltungen. Eine Kommission unter Vorsitz des fr├╝heren brandenburgischen Ministerpr├Ąsidenten Matthias Platzeck (SPD) hatte die Institution 2020 vorgeschlagen. Die Ampelparteien SPD, Gr├╝ne und FDP nahmen den Plan in ihren Koalitionsvertrag auf.

Schneider hat eine Standortentscheidung f├╝r die zweite Jahresh├Ąlfte in Aussicht gestellt. Dazu soll es eine Auswahlkommission geben. Aus Th├╝ringen haben nach Angaben der Staatskanzlei die St├Ądte Jena und Eisenach sowie M├╝hlhausen gemeinsam mit dem hessischen Eschwege eine Bewerbung angek├╝ndigt. Das Land unterst├╝tzt das: Jede der drei St├Ądte habe f├╝r die Vorbereitung ihrer Bewerbung Ende vergangenen Jahres 50 000 Euro aus dem Etat der Staatskanzlei zugesichert bekommen, sagte ein Sprecher. Ministerpr├Ąsident Bodo Ramelow (Linke) hat mehrfach Interesse an einer Ansiedelung des Zentrums in Th├╝ringen ge├Ąu├čert.

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Aber auch Plauen im Vogtland sowie Leipzig (beides Sachsen) oder Frankfurt/Oder (Brandenburg) geh├Âren zu m├Âglichen Kandidaten. Berlin und Brandenburg unterst├╝tzen gemeinsam die Frankfurter Ambitionen. Leipzig sieht das Zukunftszentrum als "ideale Erg├Ąnzung zu unserem geplanten Forum f├╝r Freiheit und B├╝rgerrechte", wie Oberb├╝rgermeister Burkhard Jung (SPD) vor einiger Zeit sagte. Auch Sachsen hat insgesamt 150 000 Euro f├╝r Bewerberst├Ądte bereitgestellt. Aus Sachsen-Anhalt wollen sich Magdeburg und als Allianz Halle und Wittenberg gemeinsam bewerben. Gesch├Ątzt werden die Kosten f├╝r das Zukunftszentrum auf 200 bis 220 Millionen Euro.

Katrin Budde, Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag, begr├╝├čte die nun konkreter werdenden Pl├Ąne: "Endlich werden die Erfahrungen der Ostdeutschen mit Umbr├╝chen als Chance genutzt!", erkl├Ąrte die SPD-Abgeordnete. "Dies ist eins der wichtigsten und gr├Â├čten Projekte dieser Legislaturperiode." Parallel zum Kabinettsbeschluss werde von den Koalitionsfraktionen ein entsprechender Antrag in den Bundestag eingebracht.

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