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Gastgewerbe: Zwei Drittel der Firmen geben Existenznot an

Von dpa
24.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Coronavirus - Sachsen
Ein Mitarbeiter eines Hotels am Fichtelberg deckt einen Tisch. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Gut 65 Prozent der Unternehmen im sÀchsischen Gastgewerbe sehen sich nach eigenen Angaben wegen der Pandemie in ihrer Existenz bedroht. Die Ergebnisse der entsprechenden Umfrage unterstrichen die "katastrophale Lage", teilte der Deutsche Hotel- und GaststÀttenverband (Dehoga) am Montag mit. In der ersten JanuarhÀlfte hÀtten die Betriebe Umsatzverluste von 64 Prozent bezogen auf den gleichen Zeitraum 2019 gemeldet (bundesweit: 55,1 Prozent).

WĂ€hrend im Januar deutschlandweit 54 Prozent der befragten Unternehmen Kurzarbeitergeld angezeigt hĂ€tten, liege die Quote in Sachsen bei 84 Prozent. Eine lĂ€ngere Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld sei dringend notwendig. Andernfalls werde der mittel- und langfristige Schaden fĂŒr Unternehmen und den Arbeitsmarkt im Gastgewerbe irreparabel sein, betonte Dehoga-PrĂ€sident Guido Zöllick.

Der Verband machte fĂŒr die Umsatzverluste die seit Wochen geltenden 2G-plus-Regelungen sowie Absagen von Veranstaltungen und Messen verantwortlich. "Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, Frust und Resignation machen sich breit", sagte Zöllick. Besondere VerĂ€rgerung herrsche ĂŒber die EinfĂŒhrung und ein "Regelchaos" bei 2G plus. Mehr als 87 Prozent der befragten Unternehmer hĂ€tten rĂŒcklĂ€ufige GĂ€stezahlen angegeben und ĂŒber 35 Prozent einen höheren Personalaufwand zur Einhaltung der Regelungen geltend gemacht.

"Die Unternehmer fĂŒhlen sich im Stich gelassen und in ihren Nöten durch die Politik in einem unertrĂ€glichen Maße ignoriert", erklĂ€rte Dehoga-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Klein. "Wir fragen uns, welche katastrophalen Berichte aus der Branche noch kommen mĂŒssen, bis diesem Sterben auf Raten ein Ende bereitet wird." Von der Bund- LĂ€nder-Konferenz erwarte man klare Signale fĂŒr einen Abbau der Regelungen.

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Bei 2G plus benötigen Geimpfte und Genesene zusĂ€tzlich einen tagesaktuellen negativen Test. Er entfĂ€llt, wenn man etwa eine Booster-Impfung nachweisen kann oder die zweite Impfung noch relativ frisch ist. Gleiches gilt fĂŒr Menschen bis 18 und fĂŒr Leute, die sich aus medizinischen GrĂŒnden nicht impfen lassen können.

Der Landestourismusverband Sachsen warnte vor einem erneuten Lockdown fĂŒr die Branche. Am 14. Februar starte Sachsen in die Winterferien, besonders diese Zeit sei fĂŒr die Tourismuswirtschaft ĂŒberlebenswichtig, betonte VerbandsprĂ€sident Jörg Markert. "Die Tourismusbranche braucht daher die Klarheit, um wieder viele GĂ€ste begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen."

Der Verband kritisierte die in Sachsen geltende Hotspot-Regelung: Ab einer Inzidenz von 1500 in einer Stadt oder einem Landkreis mĂŒssen Hotels und andere touristische Einrichtungen wieder schließen. Gleiches gilt landesweit, wenn die Überlastungsstufe in den KrankenhĂ€usern ĂŒberschritten wird. Die Erfahrung zeige, dass vor allem dieser Indikator berĂŒcksichtigt werden mĂŒsse, sagte Markert.

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