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Warnstreik legt Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn weitgehend lahm


"Situation ist ruhig"
Warnstreik legt Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn weitgehend lahm

Von dpa
27.02.2023Lesedauer: 1 Min.
Düsseldorf: Streikende Flughafen-Mitarbeiter stehen mit Verdi-Flaggen im Terminal des Flughafens.Vergrößern des BildesDüsseldorf: Streikende Flughafen-Mitarbeiter stehen mit Verdi-Flaggen im Terminal des Flughafens. (Quelle: Federico Gambarini)
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Ein Großteil der Flüge an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn fällt wegen eines Warnstreiks aus. Zum Chaos kam es bisher nicht, die Terminals sind nahezu leer.

Die Gewerkschaft Verdi hat mit einem ganztägigen Warnstreik den Betrieb an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn größtenteils lahmgelegt. In Köln/Bonn finden nur zwei von 136 geplanten Passagierflügen regulär statt, wie der Airport am Montag mitteilte. "Die Terminals sind bis auf einige wenige Reisende heute Morgen nahezu leer." Ursprünglich wären insgesamt rund 15.000 Reisende erwartet worden.

In Düsseldorf kommt es voraussichtlich nur zu 89 von 330 geplanten Starts und Landungen, hieß es. Die Situation am Terminal sei ebenfalls ruhig, erklärte der Flughafen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. 205 Flüge wurden demnach bereits am Wochenende annulliert, 29 Flüge umgeleitet und sieben Verbindungen auf den Folgetag verlegt.

Eintägiger Streik bereits in der vergangenen Woche

Verdi hatte bereits am Freitag zum Arbeitskampf aufgerufen. Vor einer Woche hatte die Gewerkschaft mit eintägigen Streiks an sieben anderen großen Airports, darunter die Drehkreuze Frankfurt und München, den Flugverkehr zum Stillstand gebracht. Fast 300.000 Passagiere waren davon nach Angaben des Flughafenverbandes ADV betroffen. Airlines und Flughäfen verurteilten den Arbeitskampf.

Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst und in der Luftsicherheit. In den Verhandlungen für die mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen sei eine Einigung in weite Ferne gerückt, argumentiert Verdi. Der Flughafenstreik sei der Auftakt für Ausstände im öffentlichen Dienst vieler Städte in Nordrhein-Westfalen. Verdi und die dbb-Tarifunion fordern für die staatlichen Bediensteten 10,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 500 Euro monatlich mehr

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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