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Staatsanwaltschaft Essen ermittelt gegen Polizisten


Rechtsextreme Chats: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten

Von t-online, olf

15.09.2023Lesedauer: 1 Min.
Aufschrift der Staatsanwaltschaft Essen (Symbolbild): Die Ermittlungen gegen den Apotheker laufen.Vergrößern des BildesAufschrift der Staatsanwaltschaft Essen (Symbolbild): Die Ermittlungen gegen den Polizisten laufen. (Quelle: Rupert Oberhäuser/imago-images-bilder)
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Nachdem auf den Handys von mehreren Polizeianwärtern rechtsextreme Chats und Kinderpornografie gefunden wurde, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft in Essen hat Ermittlungen im Zusammenhang mit rechtsextremen Beiträgen in Chatgruppen gegen acht Polizeibeamte aufgenommen. Die Untersuchungen richten sich gegen acht Beschuldigte, die entweder aktive Polizeibeamte oder ehemalige Anwärter waren, wie ein Sprecher der Behörde auf Anfrage bestätigte.

Dieses Vorgehen wurde bekannt, nachdem der "Kölner Stadt-Anzeiger" über die Ermittlungen wegen rechtsextremer Polizei-Chats berichtet hatte, an denen Beamte der Polizeibehörden Recklinghausen, Kleve und Borken beteiligt waren. Der Sprecher betonte jedoch, dass das Verfahren von Anfang an gegen diese acht Personen gerichtet war, ohne weitere Angaben zum genauen Inhalt der Ermittlungen zu machen.

Sie hatten auch Kinderpornografie auf dem Handy

Im früheren Bericht im August berichtete die Staatsanwaltschaft über Durchsuchungen bei fünf jungen Polizisten in NRW sowie bei einem ehemaligen Polizeibeamten. Diese standen unter Verdacht, während ihrer Ausbildung in Chats Nazi-Symbole ausgetauscht zu haben. Darüber hinaus wurden die fünf Beamten auch verdächtigt, im Besitz eines Videos zu sein, das in den Bereich der Kinderpornografie fällt. Die Durchsuchungen erstreckten sich auf die Privaträume und Arbeitsplätze der Beschuldigten.

Die Vorwürfe beziehen sich auf einen Zeitraum, in dem die Männer noch in der Ausbildung waren. Drei der Beschuldigten waren beim Polizeipräsidium Recklinghausen tätig, je einer bei den Polizeibehörden in Kleve und Borken. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Recklinghausen wurden in den Chats auch diskriminierende und menschenverachtende Inhalte verbreitet. Den drei Beamten aus Recklinghausen wurde die Ausübung ihrer Dienstgeschäfte untersagt. Gleiches soll für den Polizisten aus Borken gegolten haben.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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