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Frankfurt: 25 Jugendliche greifen Polizisten an

Beamte wollten schlichten  

25 Jugendliche attackieren Polizisten

31.10.2020, 14:38 Uhr | t-online

Frankfurt: 25 Jugendliche greifen Polizisten an. Zwei Polizisten in Uniform (Symbolbild): In Frankfurt sind zwei Polizeibeamte von Jugendlichen angegriffen worden. (Quelle: imago images/Future Image)

Zwei Polizisten in Uniform (Symbolbild): In Frankfurt sind zwei Polizeibeamte von Jugendlichen angegriffen worden. (Quelle: Future Image/imago images)

Eigentlich hatten zwei Polizeibeamte einen Streit zwischen zwei Männern schlichten wollen. Bei der Festnahme der Personen kam es zu Gewaltanwendungen gegen die Beamten.

Am Freitagabend sind zwei Polizisten in Frankfurt von einer Gruppe aus etwa 25 Jugendlichen mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Die beiden Beamten hatten zuvor eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern schlichten wollen. Gegen 22 Uhr waren die Einsatzkräfte mit einem Streifenwagen unterwegs, als sie den Streit bemerkten. Als einer der Männer auf den anderen zuging, wollten sie Schlimmeres verhindern und griffen ein. Bei der Aufnahme der Personalien, leisteten die Männer Widerstand.

Als die Polizisten die Männer festnehmen wollen, fielen diese zu Boden. Daraufhin begann die umstehende Gruppe aus etwa 25 Jugendlichen damit, die Beamten zu bewerfen. Eine Person attackierte die Polizistin mit Pfefferspray, verfehlte sie allerdings.

Die Beamten zogen sich zurück und forderten Hilfe an. Einer der Täter versuchte sie noch an der Wegfahrt zu hindern und stellte sich vor den Streifenwagen. Danach hielt er sich am Außenspiegel fest. Das Auto wurde dabei beschädigt. Der 27-jährige Polizist musste nach den Angriffen ambulant behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Die 24-jährige Beamtin blieb unverletzt.

Beim Eintreffen weiterer Streifenwagen, hatte sich die Personengruppe vom Tatort entfernt. Auch eine Fahndung führte nicht zum Erfolg. Die Frankfurter Kriminalpolizei ermittelt nun in verschiedenen Fällen. Wegen Verdachts auf Körperverletzung gegen die beiden Männer sowie wegen der Handlungen gegen die Polizeibeamten. Dazu sollen unter anderem der Verdacht des besonders schweren Landfriedensbruchs, der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie die Gefangenenbefreiung gehören.

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