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Corona in Frankfurt: Stadt mit Impfstart zufrieden

Bereits über 4.500 Impfungen  

Stadt Frankfurt mit Impfstart zufrieden

08.01.2021, 11:57 Uhr | t-online

Corona in Frankfurt: Stadt mit Impfstart zufrieden. Ein älterer Mann wird gegen Corona geimpft (Archivbild): In Frankfurt sind die mobilen Impfteams seit Ende Dezember im Einsatz. (Quelle: imago images/Michael Schick)

Ein älterer Mann wird gegen Corona geimpft (Archivbild): In Frankfurt sind die mobilen Impfteams seit Ende Dezember im Einsatz. (Quelle: Michael Schick/imago images)

Seit dem Impfstart am 27. Dezember sind schon Tausende Frankfurter gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Stadt zieht eine positive Zwischenbilanz.

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk, ist mit dem Impfstart in Frankfurt zufrieden: "Wir verimpfen alles, was da ist, und das funktioniert gut. Bis heute wurden insgesamt 4.621 Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft", lautet seine Zwischenbilanz am 8. Januar laut einer Pressemitteilung.

Pünktlich zum bundesweiten Impfstart am 27. Dezember hatten auch in Frankfurt die ersten Impfungen gegen Corona begonnen. Bis zu sechs mobile Teams sind seither täglich im Einsatz, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Bis jetzt wurden demnach 25 der 50 Pflegeeinrichtungen angefahren. Der Rest wurde in Kliniken verimpft. Ab dem 15. Januar sollen drei weitere Teams der Johanniter-Unfall-Hilfe dazu kommen.

"Von einem Ruckelstart kann in Frankfurt keine Rede sein", so Oberbürgermeister Peter Feldmann laut Mitteilung. "Es wird geimpft, so schnell es geht – auch weil die Verantwortlichen mit hoher Einsatzbereitschaft und Professionalität an einem Strang ziehen." Was noch fehle, ist ausreichend Impfstoff. "Ich hoffe, dass Bundesregierung und EU hier sehr schnell nachbessern."

Ein Schild steht vor dem Eingang des Impfzentrums auf dem Frankfurter Messegelände: Ab dem 19. Januar soll auch hier gegen das Coronavirus geimpft werden. (Quelle: imago images/Marcel Lorenz)Ein Schild steht vor dem Eingang des Impfzentrums auf dem Frankfurter Messegelände: Ab dem 19. Januar soll auch hier gegen das Coronavirus geimpft werden. (Quelle: Marcel Lorenz/imago images)

Gesundheitsdezernent Stefan Majer sieht Frankfurt gut aufgestellt: "Das Impfzentrum steht bereit und die mobilen Teams sind täglich in Pflegeeinrichtungen und Kliniken unterwegs. Heute haben wir neuen Impfstoff erhalten, der bereits vorbereitet wird. Wir sind perfekt vorbereitet, die Zahl der Impfungen in den nächsten Wochen und Monaten nach und nach zu erhöhen."

Klare Impfreihenfolge

Geimpft wird nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). "Wir achten in den Altenpflegeheimen sehr genau darauf, dass alle ausreichend Möglichkeit haben, sich über die Impfung zu informieren beziehungsweise sich beraten zu lassen. Aktuell wurden etwa die Hälfte der Impfdosen an die Bewohnerinnen und über Bewohner über 80 Jahre verimpft und die andere Hälfte an die Mitarbeitenden," erklärt Katrin Steul vom Gesundheitsamt.


Bisher konnten laut Stadt bei diesen Einsätzen in den Alten- und Pflegeheimen alle, die das wünschten, geimpft werden. Die Einrichtungen werden mehrfach besucht, damit alle Impfwilligen erreicht werden.

Impfzentrum geht am 19. Januar offiziell in Betrieb

Für die mobilen über 80-Jährigen wird der Impfstart im Impfzentrum an der Messe Frankfurt am 19. Januar erfolgen. Das Gesundheitsamt plant, im Impfzentrum auch eine Impfstraße für die Mitarbeitenden in der mobilen Altenpflege und bei den Rettungsdiensten bereitzustellen.

In Frankfurt fallen in die höchste Prioritätsstufe ungefähr 64.000 Menschen. Das Land Hessen beabsichtigt, alle über 80-Jährigen schriftlich über das Anmeldeverfahren für eine Corona-Schutzimpfung informieren. Die verschiedenen Formen der Terminvereinbarung sind derzeit in der Planung. Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose haben am Dienstag in Wiesbaden angekündigt, dass es künftig auch ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine geben solle. 

Verwendete Quellen:
  • Stadt Frankfurt: Pressemitteilung per E-Mail

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