Sie sind hier: Home > Regional > Frankfurt am Main >

Frankfurt: Hessen will neues Landesamt für Gesundheit erbauen

Zum Schutz der Bevölkerung  

Hessen will neues Landesamt für Gesundheit erbauen

12.01.2022, 13:27 Uhr | dpa

Frankfurt: Hessen will neues Landesamt für Gesundheit erbauen. Kai Klose bei einer Plenarsitzung im Hessischen Landtag (Archivbild): Zuständig sein soll das neue Hessische Landesamt unter anderem für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Kai Klose bei einer Plenarsitzung im Hessischen Landtag (Archivbild): Zuständig sein soll das neue Hessische Landesamt unter anderem für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Ein neues Landesamt für Gesundheit in Hessen soll als Bindeglied zwischen den Gesundheitsbehörden fungieren. Es sei eine Konsequenz der Pandemie, die den Gesundheitsschutz der Bevölkerung ausbauen soll.

In Hessen wird ein Landesamt für Gesundheit geschaffen. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres werde es seine Arbeit aufnehmen, sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden.

Die Maßnahme sei eine Konsequenz aus der Corona-Pandemie, in der andere Bundesländer mit solchen Landesämtern effizienter reagiert hätten. Zuständig sein soll das neue Hessische Landesamt für Gesundheit (HLfG) unter anderem für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Frankfurt: Aufbau durch Bund-Länder-Pakt finanziert

Das Landesamt soll als Bindeglied zwischen obersten und untersten Gesundheitsbehörden, zwischen den Ämtern auf kommunaler Ebene und Ministerium fungieren. In ihr würden Aufgaben gebündelt, die bisher an anderer Stelle wie den Regierungspräsidien angesiedelt seien. Zu Versetzungen soll es nicht kommen – die Behörde werde dezentral aufgestellt, sagte Klose.

Der Aufbau des Landesamts werde unter anderem aus Mitteln des Bund-Länder-Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) finanziert, aus dem dafür zwischen 2022 und 2026 insgesamt 19 Millionen Euro entnommen werden könnten. Wie viele Kosten zusätzlich entstehen, sei noch nicht absehbar, da die Aufgaben der neuen Behörde noch nicht final feststünden, sagte Klose.

Neue Stiftung soll gegründet werden

Dies soll in den kommenden Wochen auf mehreren Symposien mit internen und externen Expertinnen und Experten diskutiert werden. Am Ende werde das Landesamt 200 bis 300 Mitarbeiter zählen, die weit überwiegend aus bestehenden Institutionen kämen.

Auch mehr wissenschaftliche Anbindung soll die neue Behörde bringen. Der Minister kündigte zudem die Gründung einer Stiftungsprofessur für Öffentliches Gesundheitswesen an der Universitätsklinik Frankfurt an, die eng mit dem Landesamt verknüpft werde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: