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Wegen Corona: Hoher Krankenstand an Hamburgs Krankenhäusern


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"Krankenhäuser schalten in Krisenmodus"

Von dpa, mh

Aktualisiert am 02.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Haupteingang des UKE in Hamburg-Eppendorf (Symbolbild): Auch an der Uniklinik in Hamburg gibt es Personalnot durch Corona-Fälle.
Der Haupteingang des UKE in Hamburg-Eppendorf (Symbolbild): Auch an der Uniklinik in Hamburg gibt es Personalnot durch Corona-Fälle. (Quelle: Axel Heimken/dpa-bilder)
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Die Sommer-Coronawelle ist in Hamburg in vollem Gange und macht den Krankenhäusern Probleme. Die Folge sind zahlreiche Ausfälle beim Personal.

Die Hamburger Krankenhäuser sind besorgt. Der Krankenstand im Personal steigt durch die Corona-Infektionen deutlich an. Das hat Engpässe zur Folge, sagt die Geschäftsführerin der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG), Claudia Brase.

Hoher Krankenstand beim Personal durch Corona-Welle

In den vergangenen zwei Wochen habe sich der Krankenstand des Personals erheblich erhöht. "Das führt zu Herausforderungen, die Versorgung aufrechtzuerhalten." Denn gleichzeitig gebe es auch wieder mehr Covid-19-Patienten zu behandeln. Zusätzlich müssten auch symptomfreie corona-positive Patienten auf den Stationen isoliert werden.

Sollte sich die Personalsituation weiter verschärfen, müssten einzelne Stationen geschlossen werden, sagte Brase. "Die Krankenhäuser schalten leider wieder in den Krisenmodus." Der Mehraufwand durch Corona würde viel Geld kosten. Das sei nicht mehr finanzierbar, kritisierte die Geschäftsführerin. Die HKG vertritt nach eigenen Angaben die gemeinsamen Interessen der Hamburger Krankenhäuser in der Gesundheitspolitik.

Von den Personalausfällen in Hamburger Krankenhäusern ist auch das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) betroffen, berichtet die Klinik. "Rund 250 von mehr als 14.400 Mitarbeitenden befinden sich derzeit in Isolation." Alle Fachbereiche seien betroffen.

Planbare Operationen müssen verschoben werden

Das bedeutet, dass wiederholt planbare Operationen verschoben und Betten gesperrt werden müssten. Die Anzahl verschobener Operationen verändere sich ständig. Es handele sich aber um eine geringere Zahl. Eine Agaplesion-Sprecherin sagte, Personal falle wegen Corona derzeit deutlich häufiger aus.

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Die meisten Menschen würden sich nach ihren Worten wegen der allgemeinen Lockerungen, auf Veranstaltungen oder Urlaubsreisen infizieren. Für beide Häuser gelte aber: "Die Patientenversorgung bleibt weiterhin selbstverständlich gewährleistet." Das gelte auch für die Aufnahme neuer Patienten. "Wir sagen keine Operationen ab."

Stand Donnerstag waren den Angaben zufolge im Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg 20 von 388 Betten gesperrt. Die Ausfallquote Personal in Medizin, Pflege und Therapie lag bei 10,87 Prozent. Das sei aber der Krankenstand insgesamt und habe nicht nur mit Corona zu tun, hieß es. Im Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf waren wegen Personal-Ausfällen 40 von 344 Betten gesperrt. Die Ausfalle-Quote lag den Angaben nach bei 6,24 Prozent.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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