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Hamburg: Klimacamp im Volkspark gestartet – bis zu 6.000 Teilnehmer erwartet


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Klimacamp im Volkspark erwartet bis zu 6.000 Teilnehmende

Von dpa, t-online, gda

Aktualisiert am 09.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Zelte von Teilnehmern eines Protestcamps linker Umweltgruppen stehen im Altonaer Volkspark: Es werden bis zu 6000 Menschen erwartet.
Zelte von Teilnehmern eines Protestcamps linker Umweltgruppen stehen im Altonaer Volkspark: Es werden bis zu 6.000 Menschen erwartet. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa-bilder)
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Klimaschutz, Energiewende und Kapitalismuskritik: Das am Dienstag gestartete Protestcamp in Hamburg-Altona will sich großer Themen annehmen.

Rund 700 Menschen haben am Dienstag ihre Zelte in einem Protestcamp am Altonaer Volkspark in Hamburg aufgeschlagen. Es würden insgesamt bis zu 6.000 Teilnehmer erwartet, die aber nicht alle in dem Camp übernachten werden, sagte eine Sprecherin der Veranstalter.

Die Teilnehmer wollen auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen und gegen die von der Bundesregierung geplanten Flüssiggas-Terminals protestieren. Eine Woche lang soll es Workshops und Diskussionen im Camp sowie Protestaktionen in der Stadt geben. "Zusammen organisieren wir ein großes Camp und zusammen stellen wir uns dem ausbeuterischen Kapitalismus entgegen", heißt es in dem Aufruf zu dem "System Change Camp".

Hamburg: Mehr als 30 Gruppen beteiligen sich am Protestcamp

Unter den mehr als 30 beteiligten Gruppen sind Fridays for Future Hamburg und die Grüne Jugend Hamburg, aber auch die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch und gewaltorientiert eingestufte Interventionistische Linke sowie die durch Blockadeaktionen bekannt gewordene Organisation Extinction Rebellion. Die Polizei als Versammlungsbehörde wollte das Aufstellen von Schlaf- und Versorgungszelten verbieten, war damit aber vor dem Oberverwaltungsgericht gescheitert.

Neben dem Protestcamp werden zahlreiche Demonstrationen und auch Blockadeversuche in Hamburg erwartet. Am Mittwoch soll es eine große Kundgebung im Bereich der Landungsbrücken geben. Schon am Montag hatten sich Aktivisten von der Besucherterrasse der Elbphilharmonie abgeseilt und zwei große Banner gehisst.

Für die Veranstaltungen wurden am Dienstag bereits drei Zirkuszelte aufgebaut, wie die Sprecherin sagte. Zudem gebe es eine vegane Küche, Solarstrom und WLAN. Camper mit weißer Hautfarbe bekamen auch Ratschläge zum Umgang mit Dreadlocks. "Wir werden sowohl auf der Website als auch durch Schilder auf dem Camp darauf hinweisen, dass white locks ein Symbol kultureller Aneignung sind und daher für BIPoC (Schwarze, Indigene und Personen of Color) verletzend sein können", erklärte die Gruppe Ende Gelände.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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