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Hamburg: Streik bei Bahn und Lufthansa – massive Störungen für Reisende


Massive Störungen
Streiks im Bahn- und Flugverkehr legen den Norden lahm

Von dpa-afx
Aktualisiert am 07.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Streik am Hamburger Helmut-Schmidt-Airport (Symbolbild): In den kommenden Tagen kommt es nicht nur am Flughafen zu Störungen.Vergrößern des BildesStreik am Hamburger Helmut-Schmidt-Airport (Symbolbild): In den kommenden Tagen kommt es nicht nur am Flughafen zu Störungen. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago-images-bilder)
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Streiks im Norden sorgen für Stillstand bei Bahn und Flugverkehr. Besonders in Hamburg ist mit erheblichen Auswirkungen zu rechnen.

Reisende im Norden Deutschlands müssen sich am heutigen Donnerstag auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen. Sowohl die Bahn als auch der Flugverkehr am Hamburger Helmut-Schmidt-Flughafen sind von Arbeitskämpfen betroffen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat im Rahmen des Tarifkonflikts mit der Deutschen Bahn zu einem 35-stündigen Streik aufgerufen, der bereits in den frühen Morgenstunden um 2.00 Uhr begonnen hat und voraussichtlich bis Freitag um 13 Uhr andauern wird. Im Zuge dessen kommt es sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr zu Einschränkungen, wobei auch Hamburg und Schleswig-Holstein betroffen sind.

Notfallfahrplan in Hamburg: Diese Züge fahren

In Hamburg fahren die S-Bahnen nach einem Notfahrplan, während Reisende dazu angehalten wurden, nach Möglichkeit auf Busse und U-Bahnen auszuweichen. Obwohl die Unternehmen Metronom, Erixx und AKN nicht direkt bestreikt werden, können auch auf deren Strecken Ausfälle und Verspätungen auftreten.

Bei der Bahn-Logistiktochter DB Cargo hatte der Streik bereits am Mittwochabend um 18 Uhr begonnen und soll bis Freitagmorgen um 5 Uhr fortgesetzt werden.

Flughafen Hamburg steht am Donnerstag still

Parallel dazu sorgt ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi für einen Stillstand am Hamburger Flughafen. Ein eintägiger Warnstreik von Mitarbeitern der Luftsicherheitskontrolle begann am Mittwochabend um 22 Uhr und wird bis Donnerstagabend zur gleichen Zeit fortgeführt. Alle Abflüge für den Donnerstag wurden daraufhin vom Flughafenbetreiber abgesagt; insgesamt sind es 141 Flüge, die betroffen sind. Einige Maschinen sollen ohne Passagiere starten, um weitere Störungen im Luftverkehr zu vermeiden.

Während des Warnstreiks bleibt auch die zentrale Sicherheitskontrolle geschlossen und ein Vorabend-Check-in ist nicht möglich. Der Airport informierte über seine Internetseite über diese Maßnahme und warnte ebenfalls vor Ausfällen sowie Verspätungen bei den Ankünften am Donnerstag.

Darüber hinaus rechnet der Flughafen am Freitag mit vielen Umbuchungen, was eine starke Auslastung der verfügbaren Flüge vermuten lässt. Bereits jetzt sind laut Flughafen jeweils 15 Ankünfte und Abflüge der Lufthansa annulliert worden.

Zusätzlicher Streik beim Bodenpersonal von Lufthansa

Zu den Komplikationen am Hamburger Flughafen trägt auch ein mehrtägiger Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals bei, zu dem Verdi zusätzlich aufgerufen hatte. Dieser Streik begann bereits am Mittwochabend um 20 Uhr und soll bis Samstagmorgen um 7.10 Uhr andauern.

Passagiere, die von diesen Maßnahmen betroffen sind, sollten sich direkt bei der Lufthansa über aktuelle Streichungen sowie Umbuchungsmöglichkeiten informieren. Für Freitag wurden bereits jeweils 15 Ankünfte und Abflüge durch die Lufthansa abgesagt.

Die Streiks bringen für viele Reisenden Unannehmlichkeiten mit sich, da sowohl im Schienen- als auch im Luftverkehr mit größeren Hindernissen zu rechnen ist.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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