Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

Corona/Hamburg: Friseure fürchten Einbußen wegen Auflagen

Haarewaschen ist Pflicht  

Friseure wegen Corona-Vorgaben besorgt

30.04.2020, 08:42 Uhr | dpa, t-online

Corona/Hamburg: Friseure fürchten Einbußen wegen Auflagen. Birger Kentzler trägt einen Mundschutz aus Kunststoff: Die Wiedereröffnung seines Salons in Hamburg steht bevor. (Quelle: dpa/Christian Charisius)

Birger Kentzler trägt einen Mundschutz aus Kunststoff: Die Wiedereröffnung seines Salons in Hamburg steht bevor. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

In Hamburg dürfen die Friseure wieder ihre Salons nach wochenlanger Schließung wegen des neuartigen Coronavirus öffnen. Doch dabei müssen sie strenge Auflagen einhalten.

Am 4. Mai sollen bundesweit die Friseursalons ihre Arbeit wieder aufnehmen dürfen – auch in Hamburg. Wegen des neuartigen Coronavirus mussten die Salons mehrere Wochen lang geschlossen bleiben. Doch für die Wiedereröffnung müssen Friseure ihre Salons nachrüsten und Auflagen einhalten

Nach Angaben ihres Verbands wird sich das beim Umsatz bemerkbar machen. Die vorgeschriebenen Einmalhandschuhe und Mundschutze seien etwa aufgrund der hohen Nachfrage zurzeit teuer und das belaste die Betreiber, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, der Deutschen Presse-Agentur.

Birger Kentzler montiert einen Plexiglasschutz: Der Verbandsvorsitzende der Friseur-Innung Hamburg musste seinen Salon sechs Wochen lang schließen. (Quelle: dpa/Christian Charisius)Birger Kentzler montiert einen Plexiglasschutz: Der Verbandsvorsitzende der Friseur-Innung Hamburg musste seinen Salon sechs Wochen lang schließen. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

Außerdem müssten viele Salons mit weniger Arbeitsplätzen auskommen, um Mindestabstände einhalten zu können. Dadurch könnten weniger Kunden gleichzeitig bedient werden.

Haarewaschen wird Pflicht

Die Hamburger Friseur-Innung berichtete von einer Verunsicherung in der Branche durch die Vorgaben. "Das Büro der Friseur-Innung hat sehr viel zu tun, weil so viele Anfragen eingehen. Alle sind verunsichert wegen der zahlreichen Auflagen", sagte der Verbandsvorsitzende Birger Kentzler. Sein Salon war ebenfalls wochenlang geschlossen.

Mit den Auflagen wird zum Beispiel das Haarewaschen im Salon für alle Pflicht, so sollen mögliche Viren dort abgetötet werden. Das würde einige Kunden laut Kentzler aber auch abschrecken: "Es gibt einen Haufen Leute, die wollen das Waschen der Haare im Salon nicht bezahlen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal