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Corona/Hamburg: Behörde untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken

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Hamburg untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken

18.03.2021, 13:32 Uhr | dpa

Corona/Hamburg: Behörde untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken. Verschiedene FFP2-Masken (Symbolbild): Die Behörde in Hamburg untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken. (Quelle: imago images/Joerg Boethling)

Verschiedene FFP2-Masken (Symbolbild): Die Behörde in Hamburg untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken. (Quelle: Joerg Boethling/imago images)

Der Bund hat der Hambuger Schulbehörde 300.000 Masken zur Verfügung gestellt. Diese dürfen nun allerdings nicht genutzt werden. Einzelne Masken sollen schadhaft gewesen sein.

Die Hamburger Schulbehörde hat die Nutzung der vom Bund zur Verfügung gestellten KN95-Masken für das Schulpersonal untersagt. Grund sei der unzureichende Qualitätsstandard der rund 300.000 Corona-Schutzmasken, heißt es in einem Schreiben der Behörde an die Schulen, das der Deutschen Presse-Agenur vorliegt.

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium noch im Januar mitgeteilt habe, "dass diese Masken in einem mehrstufigen Verfahren geprüft wurden, hat die Bundesregierung nun zu unserer Überraschung kurzfristig den KN95-Masken aus ihren eigenen Lieferungen die Zulassung als medizinische Maske entzogen". Zuvor habe es Berichte über schadhafte einzelne Masken sowie Rückrufaktionen einzelner Fabrikate und Modelle geben.

Schulbehörde um Ersatz bemüht

"Deshalb dürfen ab sofort die von der BSB gelieferten KN95-Masken in der Schule nicht mehr genutzt werden", heißt es in dem Schreiben der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB). "Verwenden Sie bitte bis auf Weiteres in ihrer Schule aus dem von der Schulbehörde gelieferten Maskenkontingent nur die (blaugrünen) OP-Masken oder anderweitig beschaffte KN95-, CPA- oder FFP2-Masken." Die Schulbehörde bemühe sich mit Hochdruck um Ersatz.

Neben den 300.000 KN95-Masken hätten die Schulen in den am Montag zu Ende gegangenen Ferien 300.000 sogenannten OP-Masken erhalten, so dass der Fall zwar sehr ärgerlich sei, aber nichts daran ändere, dass Hamburgs Schulen aktuell versorgt sind, hieß es in der Behörde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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