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Hamburg/Harburg: Wütender Traktorfahrer stößt Polizeiauto von der Straße

Es stand ihm im Weg  

Wütender Treckerfahrer schiebt Polizeiauto in Gebüsch

12.05.2021, 12:46 Uhr | dpa, mtt, t-online

Hamburg/Harburg: Wütender Traktorfahrer stößt Polizeiauto von der Straße. Der demolierte Streifenwagen: Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 80.000 Euro. (Quelle: Polizei)

Der demolierte Streifenwagen: Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 80.000 Euro. (Quelle: Polizei)

Hitzige Reaktion nach einem Streit: Ein 24-Jähriger hat mit seinem Traktor einen Streifenwagen gerammt, das Polizeiauto 40 Meter weit weggeschoben.

Die Polizei war am Montagmorgen gegen 9.50 Uhr wegen eines Streits nach Königsmoor in den Landkreis Harburg gerufen worden. Als die Beamten ankamen, saß einer der beiden Kontrahenten bereits auf seinem Trecker. Er wollte davonfahren, nachdem er sein Gegenüber mit einem Taschenmesser am Arm verletzt hatte.

Die Polizisten versperrten ihm den Weg, stiegen aus und gingen auf den 24-Jährigen zu. In diesem Augenblick fuhr der junge Mann los, rammte den Streifenwagen und schob das unbesetzte Polizeiauto 40 Meter weit fort, erst durch einen Graben und dann in ein Gebüsch hinein.

Der Traktor vor dem Streifenwagen: Weshalb der Treckerfahrer so ausrastete, ist noch unklar. (Quelle: Polizei)Der Traktor vor dem Streifenwagen: Weshalb der Treckerfahrer so ausrastete, ist noch unklar. (Quelle: Polizei)

80.000 Euro Schaden

Erst danach gelang es den Beamten, den Hitzkopf zu beruhigen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen, wurde inzwischen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wie ein Polizeisprecher t-online sagte.

Weshalb der Mann so ausrastete, ist noch unklar. Sein Widersacher wurde mit oberflächlichen Schnittwunden in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten kamen unverletzt davon. 

An ihrem Streifenwagen entstand Totalschaden. Insgesamt wird der Schaden auf 80.000 Euro geschätzt.

Verwendete Quellen:
  • Polizei Harburg: Pressemitteilung vom 10. Mai 2021
  • Telefonat mit der Polizeiinspektion Harburg
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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