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Leonhard sieht in Reisen Grund für steigende Corona-Zahlen

Hamburg  

Leonhard sieht in Reisen Grund für steigende Corona-Zahlen

27.07.2021, 11:29 Uhr | dpa

Leonhard sieht in Reisen Grund für steigende Corona-Zahlen. Melanie Leonhard (SPD) gibt ein Pressestatement

Melanie Leonhard (SPD) gibt ein Pressestatement. Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard sieht die Reiserückkehrer als Grund für hohe Corona-Infektionszahlen in der Stadt. "Hamburg ist als eines der ersten Bundesländer in die Sommerferien gestartet. Wir merken deswegen früher als andere Teile der Bundesrepublik den Effekt von Corona-Infektionen, die im Ausland erfolgt sind und nun durch Rückreisen hierher getragen werden", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Laut Robert Koch-Institut ist die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz derzeit in keinem anderen Bundesland so hoch wie in Hamburg.

Dass Menschen im Sommer verreisen, sei völlig in Ordnung, sagte Leonhard. "Allerdings ist es erforderlich, nach der Rückkehr zu verhindern, dass wegen einer unbemerkt gebliebenen Infektion andere angesteckt werden." Hauptaufgabe der Behörde sei es deshalb im Moment, durch die Kontrolle von Einreiseanmeldungen und -quarantänen sowie zügiger Kontaktnachverfolgung im Falle von Infektionen die Verbreitung des Virus möglichst gering zu halten. "Mit diesem wachsenden Infektionsgeschehen war zu rechnen. Deshalb sind wir darauf vorbereitet und reagieren mit dem bereits vorhandenen Personal und den aufgebauten Strukturen."

Durch die vorsichtigen Lockerungsschritte in Hamburg sei man nun in der Lage, "nicht hektisch bestimmte Dinge zurücknehmen zu müssen". Da viele Infektionen sich nicht in Hamburg zugetragen hätten, sondern bei Auslandsreisen, seien umfassende zusätzliche Einschränkungen im Moment nicht erforderlich.

Dennoch würden die aus den steigenden Fallzahlen resultierenden Entwicklungen aufmerksam beobachtet. "Es wird zu bewerten sein, ob sich aus den neuen Fällen von Corona-Infektionen auch ein Krankenhaus-Behandlungsbedarf ergibt. Falls diese Entwicklungen nicht mehr parallel laufen, ist bereits viel gewonnen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten." Außerdem wäre es ein Argument dafür, auf Lockdown-artige Maßnahmen verzichten zu können.

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