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Hamburg: 10 Fakten über die Hansestadt – hätten Sie das gewusst?

Fakten über die Hansestadt  

Zehn Dinge über Hamburg, die Sie mit Sicherheit nicht wussten

28.08.2021, 10:35 Uhr
Hamburg: 10 Fakten über die Hansestadt – hätten Sie das gewusst?. Blick auf die Elbphilharmonie in Hamburg: Wissen Sie alles über die Hansestadt? (Quelle: imago images/Krystof Kriz/Archivbild)

Blick auf die Elbphilharmonie in Hamburg: Wissen Sie alles über die Hansestadt? (Quelle: Krystof Kriz/Archivbild/imago images)

Hamburg hat mehr Brücken als Venedig und ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands: Dinge, die wohl nahezu jeder Hamburger über seine Stadt weiß. Doch diese zehn Fakten sind Ihnen mit Sicherheit neu.

"Hamburg, meine Perle" – ein Lobeslied an die schönste Stadt der Welt. Und genau so beschreiben Hamburger ihre Heimat wohl am liebsten. Und das aus gutem Grund. Denn die Hansestadt überzeugt schon beim ersten Besuch – durch die einzigartige Art der Hamburger, den Charme der HafenCity und die Alster, die unter den rund 2.500 Brücken entlangfließt.

Richtig gelesen: Hamburg hat mehr als 2.000 Brücken. Das sind mehr als in Venedig, Amsterdam und London zusammen. Hamburg ist damit die Stadt in Europa mit den meisten Brücken. Ein Fakt, der für Hamburger vermutlich nichts Neues ist.

Doch t-online hat sich umgeschaut und weit mehr über die Stadt an der Elbe herausgefunden – und zwar zehn kuriose Fakten, die Sie mit Sicherheit noch nicht wussten. "Nu aber Butter bei die Fische!", wie Hamburger so schön sagen würden:

1. Hamburg hat einen Kaviar-Notdienst.

24 Stunden, sieben Tage die Woche: Der Kaviar-Notdienst versorgt Hamburger rund um die Uhr mit den kleinen Fischeiern in verschiedenen Preisklassen. Sergey Andreev ist der Retter in der Not für Jugendliche, die spontan eine Party starten, aber auch für Prominente. Ausgefahren wird der Luxussnack selbstverständlich auch in einer Luxuskarosse: einem roten Bentley.

Kaviar (Symbolbild): In Hamburg sitzen Liebhaber der Delikatesse garantiert nicht auf dem Trockenen. (Quelle: imago images/Itar-Tass)Kaviar (Symbolbild): In Hamburg sitzen Liebhaber der Delikatesse garantiert nicht auf dem Trockenen. (Quelle: Itar-Tass/imago images)

2. Hamburg ist nicht die regenreichste Stadt in Deutschland.

Grauer Himmel, Regenschauer – keine Seltenheit in Hamburg, sondern eher die Regel. Deshalb hat sich Hamburg wohl auch den Titel der regenreichsten Stadt geholt. Jedoch fälschlicherweise!

Zwar sind 2020 668 Liter an Regenmassen pro Quadratmeter auf Hamburg niedergeprasselt, und haben hart um den Titel gekämpft, doch den hat sich schließlich Oberstdorf geholt – mit 1.667,5 Litern pro Quadratmeter. Vor Hamburg tropften München, Saarbrücken und Köln-Bonn auf die Plätze 2 bis 4. 

Regen in Hamburg (Symbolbild): Die Stadt ist entgegen aller Vorurteile nicht die regenreichste Stadt. (Quelle: imago images/Jürgen Ritter)Regen in Hamburg (Symbolbild): Die Stadt ist entgegen aller Vorurteile nicht die regenreichste Stadt. (Quelle: Jürgen Ritter/imago images)

3. Blankenese hat mehr als 5.000 Treppenstufen.

Wadentraining geht gut in Blankenese. Denn hier liegt Hamburgs Stadtteil mit den meisten Treppenstufen. Über 5.000 sind es an der Zahl. Damit ist Blankenese eines der treppenreichsten Viertel der Welt und hat dreimal so viel Stufen wie das Empire State Building.

Das Treppenviertel am Suellberg in Hamburg-Blankenese: Rund 5.000 Stufen gibt es in Blankenese. (Quelle: imago images/epd/Archivbild)Das Treppenviertel am Suellberg in Hamburg-Blankenese: Rund 5.000 Stufen gibt es in Blankenese. (Quelle: epd/Archivbild/imago images)

4. Ein Hamburger erfand den Adventskranz.

Der Adventskranz ist aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken und im Dezember auch Teil vieler Hamburger Haushalte. Genau dort hat er übrigens auch seinen Ursprung.

Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern betreute im 19. Jahrhundert viele Kinder, die das Weihnachtsfest jedes Jahr kaum abwarten konnten. Für sie erfand er den Adventskranz, mit 19 kleinen und vier großen Kerzen. So wussten die Kinder jeden Tag, wie lange es noch bis Weihnachten dauert – die erste Version des Adventskranzes war geboren.

Adventskranz (Symbolbild): Ursprünglich kommt er aus Hamburg. (Quelle: imago images/Bihlmayerfotografie)Adventskranz (Symbolbild): Ursprünglich kommt er aus Hamburg. (Quelle: Bihlmayerfotografie/imago images)

5. Die meisten Fahrschüler fallen in Hamburg durch.

"Fahren Sie bitte rechts ran. Sie haben nicht bestanden.": Worte, die man am Ende einer Fahrschulprüfung nicht hören will, die in Hamburg aber sehr oft fallen. Denn: 2020 fielen 46 Prozent aller Fahrschüler in Hamburg durch die praktische Prüfung. Zum Vergleich: Die bundesweite Quote liegt seit Jahren zwischen 26 und 29 Prozent.

"Fahrschule"-Schild auf einem Auto (Symbolbild): In Hamburg fallen die meisten Menschen durch ihre Prüfung. (Quelle: imago images/C. Hardt/Future Image)"Fahrschule"-Schild auf einem Auto (Symbolbild): In Hamburg fallen die meisten Menschen durch ihre Prüfung. (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago images)

6. Hamburg hat den größten Parkfriedhof der Welt.

Teiche mit Wasservögeln und Hunderte Baumarten auf 389 Hektar Land. All das gibt es in Hamburgs größter Parkanlage, die zugleich auch der größte Friedhof Europas und der größte Parkfriedhof der Welt ist. Die Rede ist vom Friedhof Ohlsdorf. Ein Mangel an Gräbern zwang die Hamburger zur Planung der Anlage, deren erste Fläche am 1. Juli 1877 eröffnet wurde.

Friedhof Ohlsdorf in Hamburg: Er ist der größte Parkfriedhof der Welt. (Quelle: imago images/Westend61/Archivbild)Friedhof Ohlsdorf in Hamburg: Er ist der größte Parkfriedhof der Welt. (Quelle: Westend61/Archivbild/imago images)

7. In Hamburg leben deutschlandweit die meisten Millionäre.

867 Hamburger dürfen sich "Einkommensmillionär" nennen. Das bedeutet, sie haben jährlich mindestens eine Million Euro nur durch ihr Einkommen zur Verfügung. Doch die eigentliche Zahl der Millionäre in Hamburg bewegt sich in einer ganz anderen Höhe – und ist fünfstellig. 42.000 Millionäre und 18 Milliardäre leben schätzungsweise in der Großstadt.

Luxusyacht kommt im Hamburger Hafen an (Symbolbild): In Hamburg leben Zehntausende Millionäre. (Quelle: imago images/Blaulicht News)Luxusyacht kommt im Hamburger Hafen an (Symbolbild): In Hamburg leben Zehntausende Millionäre. (Quelle: Blaulicht News/imago images)

8. Die Redewendung "Auf den Strich gehen" kommt aus Altona.

"Auf den Strich gehen", eine Redensart, bei der man sich fragt, woher sie denn eigentlich kommt. Und die Antwort ist: aus Altona! Der Ursprung der Redewendung liegt im 17. Jahrhundert, als Altona noch unter dänischer Herrschaft stand. 

Im Deutschen Reich, und damit eben auch in Hamburg, war zu dieser Zeit die Prostitution verboten. In Dänemark, also auch in Altona, war sie jedoch erlaubt. Die Prostituierten wollten jedoch nicht nur dänische Kunden haben, und liefen daher entlang der Grenze. Dort wollten sie deutsche Freier anlocken. Mit der Zeit wurde "auf den Strich gehen" so zu einem Synonym für "sich prostituieren".

Bordelle auf der Reeperbahn auf St. Pauli (Symbolbild): Der Begriff "Auf den Strich gehen" kommt tatsächlich aus Hamburg. (Quelle: imago images/Hoch Zwei Stock/Angerer)Bordelle auf der Reeperbahn auf St. Pauli (Symbolbild): Der Begriff "Auf den Strich gehen" kommt tatsächlich aus Hamburg. (Quelle: Hoch Zwei Stock/Angerer/imago images)

9. Die kürzeste Straße in Hamburg ist nur 60 Meter lang.

Nicht einmal hundert Meter lang und doch eine Straße in einer der größten Städte Deutschlands. Die Herbertstraße in Hamburg ist nur 60 Meter lang und damit die kürzeste ihrer Art in der Hansestadt. Doch trotzdem ist sie eine der bekanntesten. Denn: Frauen sind hier in der Regel nicht erwünscht – zumindest die meisten. 250 Prostituierte hingegen nutzen die 60 Meter auf St. Pauli zum Arbeiten.

Die leere Herbertstraße auf St. Pauli: Sie ist die kürzeste Straße der Stadt. (Quelle: imago images/Hanno Bode/Archivbild)Die leere Herbertstraße auf St. Pauli: Sie ist die kürzeste Straße der Stadt. (Quelle: Hanno Bode/Archivbild/imago images)

Die längste Straße in Hamburg ist übrigens die Bergedorfer Straße B5 mit 12,8 Kilometern.

10. Jedes Schiff bekommt im Hamburger Hafen eine Begrüßung.

Im "Tor zur Welt", dem Hamburger Hafen, begrüßt und verabschiedet die Schiffsbegrüßungsanlage "Willkomm Höft" die Schiffe. Ab einer Größe von 1.000 BRZ wird sogar die jeweilige Nationalhymne gespielt und die passende Flagge gehisst. Kleinere "Pötte", wie die Hamburger sagen würden, werden mit dem Dippen der Hamburg-Flagge begrüßt.

Hamburger Hafen: Jedes Schiff wird bei der Einfahrt begrüßt. (Quelle: imago images/BeckerBredel/Archivbild)Hamburger Hafen: Jedes Schiff wird bei der Einfahrt begrüßt. (Quelle: BeckerBredel/Archivbild/imago images)

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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