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Hamburg: Razzia bei mutmaßlicher Bande von Steuerhinterziehern – Schaden in Millionenhöhe

In Hamburg, Berlin und Niedersachsen  

Millionen-Razzia bei mutmaßlicher Steuerhinterzieherbande

21.10.2021, 15:41 Uhr | dpa

Hamburg: Razzia bei mutmaßlicher Bande von Steuerhinterziehern – Schaden in Millionenhöhe. Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen (Symbolbild): In drei Städten hat die Hamburger Steuerfahndung Razzien durchgeführt. (Quelle: dpa/David Inderlied)

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen (Symbolbild): In drei Städten hat die Hamburger Steuerfahndung Razzien durchgeführt. (Quelle: David Inderlied/dpa)

Die Steuerfahndung Hamburg hat zahlreiche Objekte in drei Städten wegen des Verdachts der organisierten Steuerhinterziehung durchsucht. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Millionen Euro.

Wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe hat die Steuerfahndung Hamburg 18 Objekte in der Hansestadt, Berlin und Niedersachsen durchsucht. Gegen vier Beschuldigte seien im Rahmen eines von der Staatsanwaltschaft Hamburg geführten Verfahrens am Dienstag Haftbefehle vollstreckt worden, teilte die Hamburger Finanzbehörde am Donnerstag mit. Zudem seien mehr als 700.000 Euro, Gold- und Silbermünzen im Wert von rund 30.000 Euro sowie zwei Luxus-Uhren sichergestellt worden.

Die Verdächtigen sollen über ein Konstrukt von Scheinfirmen in der Gerüstbaubranche Scheinrechnungen gestellt und zur "organisierten Umsatzsteuerhinterziehung" eingesetzt haben.

Hamburg: Finanzsenator Dressel bedankt sich für den Einsatz der Beamten

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) dankte den 120 beteiligten Beamten aus Hamburg, Niedersachsen und Berlin "für ihren erfolgreichen länderübergreifenden Einsatz". Die vier Festgenommenen befinden sich den Angaben zufolge in Untersuchungshaft.

Beschuldigt würden insgesamt 19 Menschen, von denen acht im Alter zwischen 30 und 52 Jahren die Haupttätergruppe bildeten, hieß es. Sie sollen seit November 2017 Umsatzsteuer in Höhe von mindestens zwei Millionen Euro hinterzogen haben. Laut Finanzbehörde ist aber davon auszugehen, dass sich die Summe im Rahmen der andauernden Ermittlungen noch erhöhen wird.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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